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Kulturelle Highlights abseits der Masse

Statt der klassischen Museen auf der Museumsinsel lohnt sich ein Besuch im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, das sich mit der bewegten Stadtteilgeschichte rund um Hausbesetzungen, Migration und Subkultur beschäftigt – sehr authentisch und lebendig. Ebenfalls spannend: Das Museum der Dinge in Berlin-Mitte, das Alltagsdesign und Produktgeschichte aus dem 20. Jahrhundert sammelt – charmant chaotisch und überraschend tiefgründig. Und immer mal wieder die Erkenntnis, dass hatten wir auch mal daheim.

Wer gerne Musik und Performance erlebt, sollte nach Veranstaltungen im Sophiensaele oder dem Ballhaus Ost schauen – zwei Off-Theater, die mit mutigem Programm und alternativem Flair überzeugen.

Must-Do: Schau dir ein Konzert im Silent Green Kulturquartier an – eine umfunktionierte Krematoriumshalle in Wedding, heute ein magischer Ort für Musik, Kunst und Film.
 

Geschichte & Geschichten jenseits der Gedenkstätten

Neben den großen Mahnmalen lohnt sich ein Besuch des Spreeparks im Plänterwald. Der ehemalige DDR-Vergnügungspark liegt verwunschen in der Natur und wurde in den letzten Jahren teilweise saniert – Führungen geben spannende Einblicke in DDR-Nostalgie, urbane Legenden und neue kreative Nutzungskonzepte. Der Park ist nicht frei zugänglich.

Eine besondere Perspektive auf Berliner Geschichte bietet das Berliner Unterwelten-Museum: Hier gehst du auf Tour durch Luftschutzbunker, Fluchttunnel und unterirdische Anlagen – packend und etwas düster, aber sehr eindrucksvoll.
 

 

Kulinarisches Berlin für Entdecker

Kulinarisch ist Berlin ein Spielplatz. Während Currywurst und Döner fast überall zu haben sind, wird’s abseits des Mainstreams richtig spannend: In Neukölln findest du z. B. im Paulinski Palme eine kreative, saisonale Küche in Wohnzimmeratmosphäre – regional, verspielt, bezahlbar.

Wer’s süß mag, sollte im Two Trick Pony in Kreuzberg vorbeischauen: exzellenter Kaffee, ausgefallene Kuchen – zum Beispiel Kardamom-Karotten oder Safran-Pistazie.

Für Street Food Fans empfehlt sich Arirang Bulgogi in Wedding – ein koreanischer Imbiss, der mit hausgemachten Gerichten überzeugt, oder den Markthalle Neun Street Food Thursday, wo Spezialitäten aus aller Welt zu probieren sind.


 

Ausflüge & Aktivitäten in und um Berlin

Raus aus der Stadt? Dann ab ins Briesetal, nördlich von Berlin – ein märchenhafter Wanderweg entlang eines kleinen Flusses, mit knorrigen Bäumen und stillen Moorflächen. Einfach mit der S-Bahn erreichbar.

In der Stadt lohnt sich eine Fahrradtour entlang des Berliner Mauerwegs, der durch Wälder, Parks und alte Grenzanlagen führt – ein Mix aus Natur, Geschichte und urbanem Berlin.

Für ungewöhnliche Einblicke empfiehlt sich eine Bootstour auf dem Landwehrkanal ist entspannter als eine der Spree-Fahrten und führt vorbei an charmanten Altbaukulissen und hippen Cafés.
 

Bewegung & Sport mal anders

Wem Joggen im Tiergarten zu gewöhnlich ist, dem sei das Tempelhofer Feld ans Herz gelegt – die riesige ehemalige Landebahn bietet Platz zum Skaten, Kiten, Radeln oder einfach Drachensteigen lassen. Hier spürt man, wie viel Raum in einer Großstadt möglich sein kann.

Ein echter Geheimtipp für Fitnessfreunde ist der Park am Gleisdreieck – urban, grün, und mit Calisthenics-Anlagen, Kletterfelsen und sogar einer kleinen BMX-Strecke.

 

Shopping & Souvenirs mit Berliner Charakter

Statt Souvenirshops auf der Friedrichstraße schau lieber im Voo Store oder bei Supalife Kiosk vorbei – dort gibt’s Designobjekte, Berliner Zines, Illustrationen und Mode von lokalen Labels.

Für Vintage-Fans sind die Läden in der Kreuzbergstraße (zwischen Viktoriapark und Bergmannkiez) eine Goldgrube: von 70s-Mode bis Designklassikern ist alles dabei.

Für handgemachte, regionale Produkte, empfehlen wir einen Wochenendbesuch am Kunstmarkt am Zeughaus – dort bieten Berliner Künstler Schmuck, Prints und Unikate.
 

Messen & Ausstellungen

Berlin ist auch Messemetropole. Besonders spannend für Kultur- und Designinteressierte ist die Transmediale (im Februar) und die Berlin Art Week (im September), bei der sich Galerien, Projekträume und Offspaces öffnen. Für Technikbegeisterte lohnt die re:publica (im Mai/Juni), die sich mit digitaler Gesellschaft befasst – inspirierend und unkonventionell.

Geheime Lieblingsecken

Wer Berlin von seiner leisen, poetischen Seite kennenlernen will, geh früh morgens zum Maybachufer – bevor der Trubel des Wochenmarkts beginnt. Der Dunst über dem Kanal, die ersten Cafébesucher, das Plätschern der Boote: Berlin-Magie pur.

Lohnenswert ist auch ein Besuch der Arminiusmarkthalle in Moabit – eine der schönsten historischen Markthallen der Stadt, kaum touristisch, mit tollen Essensständen und einem fast familiären Flair.
 

Wann wird geflogen?

Mit Eurowings ganzjährig bis zu 5x pro Woche.

 

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