Aufgrund des Iran-Konflikts sind Lufträume eingeschränkt oder gesperrt.
Aufgrund des Iran-Konflikts sind die Lufträume über dem Iran, Irak, Israel, VAE (einschließlich Dubai/Abu Dhabi), Kuwait, Bahrain und weiteren Gebieten gesperrt oder eingeschränkt. Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi wurden bereits durch Beschuss von Drohnen beschädigt, tausende Flüge weltweit wurden gestrichen.
Passagieren in betroffenen Gebieten wird geraten die aktuellen Reisewarnungen zu prüfen und bei Aufenthalt im Ausland in betroffenen Gebieten direkt das Außenministerium (BMEIA) zu kontaktieren. Für Passagiere mit aktiven Buchungen: bitte wenden Sie sich an Ihre durchführende Airline für Status, Umbuchung oder Rückerstattung.
Airlines und Reiseveranstalter prüfen die Verfügbarkeiten von Lufträumen nahezu stündlich, sobald diese wieder für den zivilen Luftverkehr geöffnet werden kann auch wieder der Reiseverkehr in die betroffenen Gebiete aufgenommen werden. Bitte prüfen Sie auch die Website des Flughafens – Flüge werden dort je nach aktuellem Status angezeigt.
Bundesministerium Europäische und internationale Angelegenheiten (Informationen zu Israel):
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/israel
Bundesministerium Europäische und internationale Angelegenheiten (Informationen Vereinigte Arabische Emirate):
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/vereinigte-arabische-emirate
Erreichbarkeiten der Botschaften
Österreichische Botschaft Abu Dhabi (Dubai): (+971) 50 66 69 728 bzw. (+971) 50 85 90 441
Österreichische Botschaft Riyadh: (+966) 557 102 122
Österreichische Botschaft Tel Aviv: (+972) 54 792 1892 bzw. (+972) 53 643 2738
Rückfragehinweis
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
BMEIA Presseabteilung
Telefon: +43(0)501150-3320
E-Mail: LJW0nGANLz1ynJRhM3LhLKD=
Website: http://www.bmeia.gv.at
Airlines
flydubai
EL AL Israel Airlines
Arkia
Sicherheitsupdate des Außenministeriums zur aktuellen Situation im Nahen Osten STATUS 02.03.2026
Sicherheitslage
In der gesamten Region kommt es weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen und Raketenangriffen. Die Lage ist volatil. Wir empfehlen dringend, Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen.
Registrierte Staatsbürger
Aktuell sind rund 17.700 österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie Angehörige im Krisengebiet registriert, darunter rund 2.600 Reisende. Davon befinden sich etwa 1.700 Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten. (Hinweis: Die Zahlen stellen eine laufend aktualisierte Momentaufnahme dar.)
Reise- und Ausreisesituation
Für folgende Länder besteht weiterhin eine Reisewarnung: Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate. In diesen Staaten ist der Flugverkehr großteils eingestellt oder massiv eingeschränkt. Ausreisen aus diesen Ländern sind auf dem Luftweg derzeit nicht möglich, da die Gefahrenlage zu groß ist (Ausnahme: eingeschränkter Betrieb in Jordanien und Libanon). Für Oman und Saudi-Arabien gilt Sicherheitsstufe 3 (hohes Sicherheitsrisiko). Der Luftraum ist geöffnet, Flugverbindungen sind jedoch reduziert.
Unterstützte Ausreisen
Die österreichische Botschaft in Abu Dhabi führt aktuell eine Bedarfserhebung durch, ob reiseregistrierte Österreicherinnen und Österreicher nach Saudi-Arabien ausreisen möchten. Parallel dazu arbeitet das Außenministerium mit Hochdruck an allen notwendigen Vorbereitungen, um die Rückkehr gestrandeter österreichischer Staatsbürger und Staatsbürgerinnen zu ermöglichen, sobald es die lokalen Sicherheitsbedingungen zulassen. Sollten sich Personen in der aktuellen Situation für eine Ausreise auf dem Landweg entscheiden, erfolgt dies ausschließlich in der persönlichen Verantwortung der Reisenden.
Betreuung und Erreichbarkeit
Das #TeamBMEIA steht mit den registrierten österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in der Region in Kontakt. Rund um die Uhr sind Personen im Außenministerium und an den Botschaften dazu im Einsatz, an den Botschaften werden sie von Teams des BMLV unterstützt. Außerdem haben wir unser Team in Wien verstärkt und werden es bei Bedarf weiter aufstocken, um die Anfragen aller Österreicherinnen und Österreicher beantworten zu können. Aufgrund der hohen Anzahl an Neuregistrierungen kann es jedoch zu Verzögerungen kommen.
Das BEIMA ruft alle Menschen in den betroffenen Gebieten dazu auf sich auf www.reiseregistrierung.at zu registrieren, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf www.bmeia.gv.at zu informieren. Das Außenministerium koordiniert sich außerdem eng mit europäischen Partnern zur bestmöglicher Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger und steht rund um die Uhr über die Notfallnummer +43 1 90115 4411 zur Verfügung.