Große Einsatzübung am 16. Oktober 2026 Abläufe werden mit Blaulichtorganisationen, Behörden und Flughafenpersonal getestet. Übungsannahme: Kollision eines Hubschraubers mit einem Vorfeldbus aufgrund schlechter Sichtverhältnisse
Die Alarmierung im Rahmen der Großübung erfolgte gegen 14:00 Uhr. Zahlreiche Blaulichtorganisationen, darunter die Betriebsfeuerwehr des Flughafens, die Berufsfeuerwehr Salzburg, Freiwillige Feuerwehren, das Rote Kreuz, die Polizei und das Kriseninterventionsteam waren an der Einsatzübung beteiligt. Zusätzlich wurden flughafenintern verschiedene Fachbereiche „beübt“, darunter etwa Airside Operations, das Ground Handling Team und natürlich das KRIMA (Krisenmanagement-Notfall-Team des Flughafens).
„Flughäfen müssen alle zwei Jahre eine große Notfallübung durchführen, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Wichtig ist uns, dass alle Einsatzkräfte, Flughafenmitarbeiter und Schnittstellen schnell und effizient zusammenarbeiten und die festgelegten Abläufe möglichst reibungslos funktionieren,“ so Alexander Weiglhofer, Bereichsleiter Operations & Services.
Im Rahmen der Übung wurde folgendes Szenario angenommen: Bei eingeschränkter Sicht durch dichten Dunst kollidiert ein tief über dem Vorfeld schwebender Hubschrauber mit einem Vorfeldbus, der sich außerhalb der vorgesehenen Betriebsstraße befindet. Der Hubschrauber stürzt daraufhin auf das Vorfeld ab. Umherfliegende Trümmerteile treffen ein Passagierflugzeug, das gerade die Landebahn verlässt, und beschädigen es schwer. Ein dadurch ausgelöster Triebwerksbrand greift auf das Flugzeug über.
Notfallübungen sind in erster Linie dazu da, um mögliche Fehlerquellen zu erkennen und bewährte Prozesse und Abläufe zu optimieren, was im Rahmen von Sierra 04 sehr gut gelungen ist.
„Von der Alarmierung bis zum Übungsende war die Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen und der operativen Führung des Flughafens ausgezeichnet. Die Abläufe waren gut abgestimmt, die Schnittstellen funktionierten reibungslos und das Übungsszenario konnte gemeinsam erfolgreich bewältigt werden. Ein herzlicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen des Flughafenteams, unseren Statistinnen und Statisten sowie den externen Blaulichtorganisationen, die rasch vor Ort waren. Die Übung war ein voller Erfolg“ so Flughafen-Feuerwehrkommandant Werner Wimmer.
Nach Übungsende gegen 16:30 Uhr besprachen die Beteiligten - insgesamt nahmen rund 300 Personen an der Übung teil - gemeinsam die gewonnenen Erkenntnisse. Diese fließen in die Weiterentwicklung der Notfallpläne des Flughafens ein, um die Abläufe im Ernstfall weiter zu verbessern. Die Übung fand bei laufendem Flughafenbetrieb statt – ohne Einschränkungen für Airlines und Passagiere.
Fact Sheet:
Insgesamt waren rund 300 Personen an der Notfallübung beteiligt – davon 97 Statisten.
| Flughafen: Mannschaftsstärke | 20 |
| F.F. Stadt | 11 |
| F.F. Wals | 11 |
| Rotes Kreuz | 18 |
| Krisen-Interventions-Team | 26 |
| Polizei Flughafen | 18 |
| Polizei DVI Team | 10 |
| Einsatzfahrzeuge | |
|---|---|
| Flughafen | 7 |
| Berufsfeuerwehr | 6 |
| Freiwillige Feuerwehren | 2 |
| Rotes Kreuz | 7 |
| Poliez | 6 |