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Japan – zwischen Neonlichtern und Tempelstille

Ein ganz persönlicher Reisetipp von Liv Dirmaier -Restplatzbörse Salzburg – eine Japan Liebhaberin & Kennerin

Japan hat mich vom ersten Moment fasziniert. Dieses Land schafft etwas, das ich so noch nirgends erlebt habe: Sie stehen in einer Millionenmetropole, umgeben von Lichtern, Musik und Menschen – und zehn Minuten später sitzen Sie in einem stillen Garten, hören nur den Wind und das leise Rauschen eines Bambuswaldes. Genau diese Mischung macht Japan für mich so besonders.

Tokio & Kyoto – zwei Welten, die zusammengehören
Tokio fühlt sich an wie ein eigener Planet. Wenn Sie abends in Shibuya stehen und die Menschenmengen die Kreuzung überqueren, spürt man die Energie der Stadt richtig. Ich liebe es, durch kleine Seitengassen zu streifen, in winzige Ramen-Lokale zu gehen und einfach das Stadtleben auf mich wirken zu lassen. Trotz aller Hektik findet man überall kleine Schreine – Momente der Ruhe mitten im Trubel.

Kyoto ist für mich das Herz der Tradition. Enge Gassen, Holzhäuser, die leuchtend roten Schreintore und Tempel, in denen es nach Räucherstäbchen duftet. Besonders berührt hat mich der Besuch in einem Tempel ganz früh am Morgen, als die Stadt noch geschlafen hat. Wenn im Frühling die Kirschblüten blühen oder im Herbst die Ahornbäume in kräftigem Rot leuchten, ist die Stimmung einfach magisch.

Natur & Onsen – Zeit zum Durchatmen

Japan ist viel grüner, als man auf den ersten Blick denkt. Der Anblick des Fuji, der sich in einem See spiegelt, bleibt im Gedächtnis. In den Bergregionen locken Wanderwege mit traumhaften Ausblicken, und in traditionellen Onsen-Orten können Sie im warmen Wasser entspannen, während draußen vielleicht sogar Schnee fällt.

Ein Onsen-Besuch gehört für mich fix dazu: Schuhe aus, Yukata an, Handy weg – und einfach loslassen. Nach einem Tag voller Eindrücke ist das die schönste Art, zur Ruhe zu kommen.

Kulinarik – Japan mit allen Sinnen genießen

Japan kann man nicht nur sehen, man muss es schmecken. Ich liebe die Vielfalt: eine dampfende Schüssel Ramen an einem kühlen Abend, frisch zubereitetes Sushi an einer kleinen Theke und knuspriges Tempura. Viele Lokale sind klein und unscheinbar – aber genau dort habe ich die besten Mahlzeiten erlebt.

Was ich sehr schätze: Essen hat in Japan etwas Achtsames. Alles ist liebevoll angerichtet, oft schlicht, aber mit so viel Sorgfalt. Eine Teezeremonie oder ein Besuch in einem traditionellen Café mit Matcha und kleinen Süßspeisen ist ein wunderschöner Kontrast zum schnelllebigen Alltag.

Versteckte Highlights – abseits der ganz bekannten Routen

Japan hat so viele berühmte Orte – aber gerade die weniger bekannten Plätze haben mich besonders berührt. Wenn Sie etwas „unter der Oberfläche“ entdecken möchten, lohnen sich ein paar Abstecher abseits der Klassiker.

Takayama – Japans kleines Altstadtjuwel

Takayama in den Bergen der Region Hida fühlt sich an wie eine Reise in die Vergangenheit: enge Gassen, dunkle Holzhäuser, kleine Sake-Brauereien und Läden mit regionalen Spezialitäten. Früh morgens, wenn die Stände der Märkte aufgebaut werden und es nach frisch gebrühtem Kaffee und Streetfood duftet, liegt eine besondere Ruhe über der Stadt.

Wakayama & Koyasan – Spiritualität im Alltag

Die Region Wakayama ist perfekt, wenn Sie die spirituelle Seite Japans erleben möchten. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch am Koyasan, einem heiligen Berg mit Tempelanlagen mitten im Wald.
Okunoin mit seinen moosbedeckten Steinen und leise raschelnden Zedern wirkt fast wie eine andere Welt – besonders in der Dämmerung, wenn die Laternen angezündet werden.
Ich empfehle, sich Zeit zu lassen und nicht jede Minute durchzuplanen. Japan belohnt Spontanität – und manchmal ist der schönste Programmpunkt genau der, den man nicht geplant hat.

Livs persönliche Tipps für Ihre Japan-Reise

  • Früh aufstehen lohnt sich
    Beliebte Tempel und Schreine sind frühmorgens viel ruhiger. So können Sie die Atmosphäre wirklich genießen, bevor die großen Besucherströme kommen.
  • Kleine Lokale statt nur großer Namen
    Trauen Sie sich in Lokale, in denen vor allem Einheimische sitzen – oft gibt es Bilder auf der Karte oder ein Plastikmodell vom Essen im Schaufenster. Dort habe ich die authentischsten und herzlichsten Momente erlebt.
  • Japan nicht „vollpacken“
    Mein Tipp: lieber weniger Stationen einplanen und diese bewusst genießen, statt in kurzer Zeit zu viele Orte „abzuhaken“. Japan wirkt nach – geben Sie sich Zeit dafür.

Wenn Sie Japan zum ersten Mal entdecken oder Ihre nächste Reise dorthin planen möchten, stelle ich Ihnen gerne eine individuelle Route zusammen – mit genau der Mischung aus Großstadt, Natur, Onsen und Kulinarik, die zu Ihnen passt.

Wann wird geflogen?

Nach Tokio Narita Airport und Haneda Airport mit

  • Turkish Airlines via Istanbul
  • Lufthansa via Frankfurt
  • Transavia und KLM via Amsterdam
  • flydubai via Dubai


Nach Osaka – Kansai mit

  • Turkish Airlines via Istanbul
  • Transavia und KLM via Amsterdam
  • flydubai vie Dubai
     
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