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Die Flughafenfeuerwehr
Flughafenfeuerwehr Der im Flugverkehr maßgebliche Leitsatz "Safety First" gilt nicht nur in der Luft sondern auch am Boden, auf den Flughäfen, wo Sicherheit und Schutz für Passagiere, Mitarbeiter und Infrastruktur absolut gewährleistet sein muss.

Sicherheit an erster Stelle
Großen Anteil an dieser Aufgabe hat die jeweilige Flughafenfeuerwehr deren Aufgabenbereiche in internationalen und nationalen Richtlinien genauestens festgelegt sind.  Im ICAO (International Civil Aviation Organisation), Annex 14 werden die maßgeblichsten Standards, Richtlinien und Empfehlungen für Flughafenfeuerwehren weltweit definiert. In der ZSV, der Zivilluftfahrt-Störungsverordnung, ist die Umsetzung der internationalen Vorgaben auf nationaler Ebene definiert. Die ZFBB (Zivilflugplatz-Benützungsbedingungen)  definieren wiederum die Umsetzungen der internationalen und nationalen Richtlinien, Empfehlungen und Vorgaben am Flughafen Salzburg. Die Flughafenfeuerwehr auf dem Salzburg Airport verfügt über 7 Kraftfahrzeuge mit insgesamt 31.000 Liter Wasser und 4.850 l/kg Schaummittel bzw. Pulver. Dies entspricht den internationalen ICAO-Richtlinien.

Die Flughafenfeuerwehr

Ausbildung und Organisation
Der Flughafenfeuerwehr am Salzburg Airport verfügt derzeit über 71 bestens ausgebildete Feuerwehrmänner. Davon gibt es 5 Einsatzleiter, die in einem 12-Stunden-Dienst auch außerhalb der Betriebszeit am Flughafen anwesend sind. Während der regulären Betriebszeit des Flughafens von 06.00 bis 23.00 Uhr müssen mindestens 1 Kommandant (Stv.) und 8 Feuerwehrmänner einsatzbereit sein.
Mitarbeiter der Abteilungen Betriebsdienst, Bodenabfertigung sowie der Werkstätten bilden die Mannschaft der Feuerwehr. Neue Mitarbeiter der Salzburger Flughafen GmbH welche im Rahmen ihrer Tätigkeiten auch dem Stab der Flughafenfeuerwehr angehören werden, müssen den Führerschein C (LKW) besitzen und sollten über feuertechnische Grundkenntnisse  verfügen. Sie erhalten eine fundierte  Weiterbildung in der an das Flughafenareal angrenzenden Landesfeuerwehrschule und die flughafenspezifischen Ausbildungen werden sowohl am Flughafen Salzburg wie auch im Lufthansa Emergency Trainingscenter in Frankfurt und laufende sogenannte Hot Fire Drill's am Flughafen Wien durchgeführt. Neben speziellen Kenntnissen über luftfahrtspezifische Treibstoffe, Fluggeräte und Abfertigungsequipment gehören fundierte Kenntnisse in Erster Hilfe zu den Ausbildungsschwerpunkten.  

Im Notfall in drei Minuten bis zum Runway-Ende
Trotz der Mehrfachverwendung des Feuerwehrpersonals (Bodenabfertigung und Werkstätten) wird die Reaktionszeit laut Richtlinie der ICAO, Annex 14, Kapitel 9, von 3 Minuten ab Alarmierung bis zum ersten wirksamen Löschangriff eingehalten. Die wichtigsten Faktoren für die Einhaltung der vorgegebenen Reaktionszeit sind der Wirkungsgrad und die Schnelligkeit, mit der das für Rettungs- und Feuerlöschzwecke bestimmte Personal und Gerät einsatzbereit ist. In regelmäßig abgehaltenen Übungen werden die diesbezüglichen Anforderungen an Personal und Equipment getestet und überprüft. 


 
 



[drucken diese Seite drucken | versenden diese Seite mailen | zurück zurück zur vorigen Seite | nach oben an den Seitenanfang gehen | editiert: 26-05-2008]