

Die zunehmende Sensibilisierung der Bevölkerung verlangt eine transparente Darstellung der Umweltproblematik. Das vom Flughafen-Management erstellte Gesamtstrategie-Konzept sieht eine strenge Kontrolle der Entwicklung der Flugbewegungen vor.
Gleichzeitig enthält es Vorschläge zur massiven Förderung des Umweltschutzes und zur Minimierung der Umweltbeeinträchtigung. Auf diese Weise kann laut Strategiekonzept die Akzeptanz des Flughafens bei der lokalen Bevölkerung hergestellt, erhalten und verbessert werden. Nur diese Akzeptanz sichert langfristig die wirtschaftliche Existenz des Salzburger Flughafens.
Strategisches Ziel eines "umweltorientierten Flughafens" ist die Schaffung der erwähnten Akzeptanz in der Bevölkerung. Konkret konnten folgende Maßnahmen gesetzt werden:
Beschränkung der Flugzeugtypen
Die in Europa einzigartige Beschränkung auf die leisesten Flugzeugtypen brachte eine deutliche Lärmminderung trotz Zunahme der Flugbewegungen.
Überwachung und Kontrolle
Die Kontrolle der Lärmentwicklung durch das Umweltamt der Stadt Salzburg wurde durch den direkten Anschluss des Amtes an die flughafeneigene Lärmmess- und Flugwegaufzeichnungsanlage möglich. Die permanente Kontrolle mit Auswertung von Millionen Messdaten erbrachte: Rund um den Flughafen
ist es wesentlich "leiser" geworden, als es in allen rechnerischen Prognosen erwartet wurde.
Trotz Zunahme der Flugbewegungen um 114% seit 1988 ist der jährliche energieäquivalente Dauerschallpegel um 80% massiv zurückgegangen. Durch eine einzigartige Kooperation zwischen Flughafen, Airlines, Politikern, Anrainern und der Fluglärmkommission ist es gelungen, in Salzburg einen lärmarmen Flugbetrieb aufzubauen. Diese Salzburger Situation wird europaweit beachtet, weil trotz des hohen Standards zum Schutz der Bevölkerung ein wirtschaftlich erfolgreicher Flughafenbetrieb möglich ist.
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