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Reinluftgebiet Flughafen?
Reinluftgebiet Flughafen? Die Geschäftsführung des Salzburger Flughafens beauftragte das amerikanische Unternehmen UPM, eine umfangreiche Zustandsanalyse der Luftschadstoff-Immissionen im und um den Bereich des Salzburg Airport durchzuführen.

Die Ergebnisse wurden anschließend mit den bereits vorliegenden Gutachten verglichen.
Im Hinblick auf die stadtnahe Lage des Flughafens, den nahen Siedlungsgebieten und der damit verbundenen sensiblen Situation der Stadt Salzburg wurde das Messprojekt gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Salzburg durchgeführt. Die Aufgabenstellung umfasste insbesonders die Start- und Landevorgänge der unterschiedlichen Flugzeugtypen, die Untersuchung des erhöhten Flugbetriebes am Wochenende, weiters Kurzzeiterhebungen der Spitzenbelastung bei Rollvorgängen auf dem Vorfeld sowie eine Untersuchung der Auswirkungen der Hilfsaggregate. Als Messgrundlage dienten die Richtlinien der amerikanischen Umweltbehörde EPA. Alle Messdaten und Spektren wurden in Chicago und Atlanta ausgewertet.
Die Untersuchungen mittels Infrarot-Spektroskopie haben gezeigt, dass durch den Flugbetrieb keine Beeinträchtigung durch Schadstoff-Immissionen im Bereich des Flughafens Salzburg sowie in den angrenzenden Gebieten Kendlersiedlung, Wals-Siezenheim und Taxham gegeben ist. Außer geringen Konzentrationen von Kohlenmonoxid und Hexan konnten keine nennenswerten Luftschadstoffe messtechnisch festgestellt werden. Dies bestätigt, dass nach der gängigen Luftgütebewertung (z. B. Smogalarmgesetz) das untersuchte Airport-Gelände einem Reinluftgebiet zuzuordnen ist. Mengenmäßig sind die Immissionsfrachten des Flugbetriebes im Vergleich zu den Immissionen der Landeshauptstadt hinsichtlich der Schadstoffbelastung als vernachlässigbar zu betrachten. Die modernen Kapitel 3-Jets und deren Triebwerke entsprechen dem höchsten technischen Standard und erreichen somit bei Start und Landung eine optimale Verbrennung der Treibstoffe. Das UPM-Projekt bestätigt den minimalen Beitrag von Luftschadstoff-Emissionen des Flugbetriebes in bodennahen Bereichen von Flughäfen.

Gemeinsam mit dem Magistrat Salzburg, Amt für Umweltschutz, wurde auf dem Salzburg Airport eine dauerregistrierende Luftmessstelle errichtet. In diesem Spezialcontainer ist ein dauerregistrierendes Luftanalysesystem inklusive Software und Datenaufbereitung im Wert von S 2 Mio. eingebaut und misst Kohlenmonoxide, Staub, Oxon, Stickoxide entsprechend den gängigen Beurteilungskriterien von Bund und Ländern.

 



[drucken diese Seite drucken | versenden diese Seite mailen | zurück zurück zur vorigen Seite | nach oben an den Seitenanfang gehen | editiert: 13-02-2007]