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Land: Deutschland
Flughafen: Bremen (BRE)
Sprache: Deutsch
Einwohner: Bremen rd. 664.000
Währung: 1 Euro = 100 cent
Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: keine
Flüge: Opodo Flugsuche
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Bremen - Heimat der Stadtmusikanten Bremen und Bremerhaven bilden gemeinsam das kleinste der sechzehn Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Seine offizielle Bezeichnung lautet Freie Hansestadt Bremen. Bremen kann auf eine traditionsreiche und stolze Vergangenheit zurückblicken, die wesentlich durch das Streben nach politischer und ökonomischer Autonomie bestimmt wurde. Nach San Marino ist sie die zweitälteste noch bestehende Stadtrepublik der Welt. Bremen bietet eine Reise durch die Jahrhunderte: Die bewegte Historie dieser mehr als 1200 Jahre alten Stadt offenbart sich in Gebäuden, an Plätzen, in Straßen und Vierteln. Der Marktplatz ist seit Jahrhunderten das Herz der Hansestadt und sicherlich einer der schönsten Plätze Deutschlands. Dort beeindrucken das über 600 Jahre alte Rathaus und der imposante St. Petri Dom, das moderne Gebäude der Bremer Bürgerschaft und der Schütting, Sitz der Bremer Handelskammer. An der Westseite des Rathauses steht die Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten des Bildhauers Gerhard Marcks (1889-1981). Der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn erinnern an das Märchen der Gebrüder Grimm. Hier endet auch die deutsche Märchenstraße, die am Geburtsort der Grimms, in Hanau beginnt. Die historische Hansestadt lebt durch Gegensätze, denn sie ist seit über neunzig Jahren auch Wissenschaftsstandort. Schiffbau, Flugzeugbau, Weltraumstationen und Raketenstufen erbrachten höchste technische Erfolge.
Sehenswertes Unverwechselbare Wahrzeichen bleiben das Rathaus im Stil der Weser-Renaissance, der Schnoor – Bremens ältestes Stadtviertel, die ungewöhnliche Architektur der traditionsreichen Böttcherstraße, der Bremer Dom oder die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz. Und natürlich sind da die weltweit bekannten Bremer Stadtmusikanten aus dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Das Bremer Rathaus und die Roland-Statue Der gotische Backsteinbau mit der vorgelegten prächtigen Renaissancefassade sowie die Figur des Roland gehören zum UNESCO-Welterbe. Die Bedeutung des Rathauses wird besonders sichtbar in der herausragenden Form der Architektur der späten Renaissance in Norddeutschland, der so genannten Weser-Renaissance. Der 40 Meter lange Rathaussaal zählt zu den schönsten Festsälen Deutschlands und fungierte früher als Gerichtsstätte. Roland, ein Neffe Karls des Großen, wacht seit dem Mittelalter über die Marktgerechtigkeit im Norden. Der 5,55 Meter hohe steinerne Roland in Bremen entstand 1404 als Symbolfigur für die Freiheiten der Stadt. Zusammen mit dem Rathaus gehört er zum Weltkulturerbe.

St. Petri Dom Der Dom vereinigt verschiedene architektonische Stilelemente. Sehenswert sind ein Taufbecken von 1220, das Chorgestühl von 1360 sowie die Kanzel von 1638. Im angegliederten Dommuseum befinden sich die 1973 gefundenen Grabbeigaben und Gewänder der Bischöfe.
Denkmal der Bremer Stadtmusikanten An der Westseite des Rathauses steht die bekannte Bronzeplastik der Stadtmusikanten vom Künstler Gerhard Marcks. Das Märchen der Brüder Grimm beruht darauf, dass seit 1339 die in der Hansestadt bekannten "Stadt- und Raths-Musici" vom Kirchturm bliesen oder bei Festen spielten. Diese "Stadtmusikanten" nahmen – wie im Märchen – immer wieder fahrende Musikanten auf.
Bremer Schnoorviertel Das Schnoorviertel ist der älteste Stadtteil Bremens. Die liebevoll restaurierten Häuser (15. und 16. Jhdt.) in den engen Gassen sind wie an einer Schnur (Schnoor) aufgereiht. Hier arbeiten Künstler, Goldschmiede und Galeristen. Kleine Cafés und Restaurants verwöhnen auch den anspruchsvollsten Gaumen. Im Bremer Geschichtenhaus in den Räumen des St. Jacobus Packhauses begegnen Sie leibhaftigen historischen Originalen wie Heini Holtenbeen, der Fisch-Lucie oder der Giftmörderin Gesche Gottfried.
Museen Das im Jahr 2000 eröffnete Universum Science Center Bremen bietet Wissenschaft als spannendes Abenteuer hautnah. Das spektakuläre silbernen Gebäude zeigt die Wunder der Wissenschaft mit interaktiven Exponaten in künstlerisch gestalteten Erlebnisräumen. Das Übersee-Museum in der Bremer Innenstadt präsentiert auf fast 10.000 m² Ausstellungsfläche mit weitläufigen Lichthöfen, Südseehäusern, Tempeln und einem japanischen Garten quasi die ganze Welt unter einem Dach. Die Ozeanien-Ausstellung im Übersee-Museum gibt Einblicke in die Kulturen der Südsee. Hafengeschichte zum Anfassen bietet das Hafenmuseum. In Bremens bekanntester Straße, der Böttcherstraße, liegt das Paula Modersohn-Becker Museum. Das Focke-Museum ist das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Im Herzen der Hansestadt Bremen, direkt an der Weser erfährt der Besucher bei einer Brauereiführung alles rund um das Bier von Beck's und Haake Beck, das hier seit 1879 gebraut wird.
Essen & Trinken Genuss hat in Bremen Tradition – ganz besonders im ehrwürdigen Ratskeller. Ein vielfältiges Gastronomieangebot lädt zum Schlemmen ein. Grashoff’s Bistro: Kleines französisches Bistro mit exzellenter Küche. L’Orchidée im Ratskeller:In historischem Ambiente werden ideenreiche und kunstvoll zubereitete Gerichte serviert. Weserpromenade Schlachte: Bremen’s neu entdeckte Lebensader, die Weser und Weserpromenade Schlachte, bietet Flair direkt am Wasser. Historische und moderne Schiffe säumen das Ufer mit vielfältiger Gastronomie. Das Angebot reicht vom leckeren Menü, einem kleinen Imbiss oder Eisbecher, einem guten Wein oder einem frisch gezapften Bier bis zum interessanten Cocktail.
Shopping Schlendern, Schauen, Shoppen – in Bremen das pure Vergnügen, denn die Innenstadt der kurzen Wege macht’s möglich. Neben unzähligen Boutiquen, den großen Mode- und Warenhäusern, gastronomischen Angeboten und ganz viel Kultur finden Städtebummler hier alles, was Spaß macht: gläserne Passagen, historische Plätze, tolle Angebote und viele kleine Köstlichkeiten. Die Domhof Passage ist Teil einer glasüberdachten Wegeverbindung von der Haupteinkaufsstraße, der Sögestraße, zum Domshof. Der Branchenmix entspricht dem gehobenen Niveau des Standortes. In Bremens ältestem Viertel, dem Schnoor, darf auch sonntags zwischen 11 und 16 Uhr (01.04.-31.12.) in Galerien, Kunsthandwerk- und Souvenirläden eingekauft werden. Wie Perlen auf einer Schnur sind hier die kleinen Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert dicht aneinandergereiht. Ostertor/Steintor: Einkaufen mit Szene-Ambiente. Das Ostertorviertel zeichnet sich durch pfiffige Läden sowie einer vielseitigen Gastronomie aus.
Einreisebestimmungen Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/
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