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Land: Spanien, Andalusien
Flughafen: Málaga (AGP)
Sprache: Spanisch
Einwohner: Málaga rund 575.000
Währung: 1 Euro = 100 cent
Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: keine
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Málaga in Kürze Málaga ist nach Sevilla die zweitgrößte Stadt in Andalusien, Hauptstadt der Provinz Málaga und die sechstgrößte Stadt Spaniens. Die Stadt besitzt einen der größten spanischen Flughäfen, einen Handelshafen und eine Universität. Sie ist aufgrund ihres Klimas eines der wichtigsten Urlaubsziele der Iberischen Halbinsel. Málaga ist in kulinarischer Hinsicht bekannt für Rosinen und Wein (Muskateller). Eine S-Bahn (Cercanía) fährt von der Innenstadt aus in die nahegelegenen Touristenzentren Fuengirola und Torremolinos. Wer Erholung innerhalb der Stadt sucht, fährt zumeist mit dem Bus zu den Vierteln Pedregalejo oder El Palo, die neben belebten Stränden auch gute (Fisch-)Restaurants zu bieten haben.
Land & Leute Málaga - 'Stadt des Lichtes und des Sandes'- ist eine Stadt mit einer reichen Vergangenheit, Geschichte und Tradition, aber gleichzeitig auch die Hauptstadt der Costa del Sol. Es ist ein kosmopolitischer Ort, der den Reisenden mit offenen Armen empfängt, und aufgrund der ganz besonders herzlichen Gastfreundschaft kann man sich nirgendwo so leicht heimisch fühlen wie hier. Los Montes: Zu diesem besonders schönen Bereich Málagas gelangt man über die alte Landstraße, die Granada und Malaga verbindet. Der Weg bietet nicht nur phantastische Blicke auf die Bucht von seinen zahlreichen natürlichen Aussichtspunkten aus, sondern wartet darüber hinaus mit Attraktionen gastronomischer, anthropologischer und historischer Art auf. So findet man die ganze Landstraße entlang Tavernen in rustikalem Stil. Hier kann man den typischen Los Montes Wein probieren. In dieser Gegend, mitten im Parque Natural de las Contadoras, befindet sich auch das Anthropologische Museum, wo man alte Weinpressen und Ölmühlen sehen kann; und wenn man zur Zeit der Weinlese kommt, mag man das Glück haben, am Keltern der Trauben teilnehmen zu können, die anschließend zu vorzüglichem malagaischen Moskatelwein verarbeitet werden.
Sehenswertes Das Castillo de Gibralfaro oder La Alcazaba: Palast, der im 11. Jahrhundert auf den Resten eines Palastes der Phönizier für die maurischen Könige von Granada errichtet und im 14. Jahrhundert weiter ausgebaut wurde. Eine Doppelmauer schuf ursprünglich die Verbindung zwischen dem Palastbereich (Alcazaba) und der Burganlage (Castillo). Am Fuße der Alcazaba befindet sich ein römisches Theater, das teilweise besichtigt werden kann. Die Kathedrale (La Catedral) wurde von den christlichen Eroberern ab 1528 über einer Moschee erbaut. Sie wird auch "die Einarmige" (La Manquita) genannt, da der zweite Turm aus Geldmangel nie vollendet wurde. Einen Besuch wert sind auch das Geburtshaus des Malers Pablo Picasso und das Museo Picasso (enthält über 200 Werke des Malers) sowie der Jardín Botánico-Histórico La Concepción, eine sehenswerte Parkanlage im Norden der Stadt mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen. Paseo del Parque: Auf die subtropisch umwucherte Promenade in Hafennähe sind die malagueños mit Recht stolz. Park und Paseo entstanden um die Wende zum 20. Jh. als Teil eines umfassenden Stadtplanungsprogramms. Plaza de la Merced: Auf dem schönsten Platz der Stadt flattern immer noch die Tauben, die für den jungen Pablo Picasso so wichtig waren. Auf vielen seiner Bilder sind die gefiederten Wesen zu sehen. Das gepflasterte Quadrat mit den schönen alten Pavillons, schmiedeeisern umgittert, ist gesäumt von altehrwürdigen Häusern.
Die Küste Málagas Ganz Málaga ist ein endloser Strand, der von Misericordia, das sich bis zum Hafen erstreckt, bis zu den Stränden von Peñón del Cuervo an der Grenze zum Bezirk Cala del Moral reicht. Es empfiehlt sich ein Spaziergang auf dem Paseo Marítimo Antonio Machado (Strandpromenade). Hier kann man auch gut eine Pause einlegen, und sich an einem der zahlreichen Imbissstände stärken. In Pedregalejo sind die Buchten durch Molen aus Steinen geschützt. Die Strände von Palo ähneln denen eines alten Fischerdorfes, mit dem Geruch der Fische, und dem Anblick der Fischer, die ihre Netze auswerfen und sie voller silberfarbener Sardinen wieder einholen. Kleine Boote in blauen Farbtönen säumen diesen Teil der Küste. Hier ist der Sand ein wenig dunkler, aber das Mittelmeer bleibt dasselbe. Um dieses Bild von ganz oben zu betrachten, nahezu aus der Vogelperspektive, muss man zum Castillo de Gibralfaro hinaufgehen. Der Anblick von Himmel und Meer, die miteinander zu verschmelzen scheinen, ist atemberaubend.
Essen & Trinken Das kosmopolitische und einladende Málaga, in dem sich die verschiedendsten Kulturen und Nationalitäten versammeln, bietet dem Besucher eine große Auswahl an unterschiedlichen Küchen: von der traditionellsten und ursprünglichsten bis zur feinsten, kreativsten und innovativsten. Auch wenn ihre Stärken in dem "pescaito frito" (kleine gebratene Fische) liegen, sind ihre Fleisch-, Reis- und exotischen Gerichte nicht weniger empfehlenswert. In Malaga gibt eine solch reichliche Auswahl an allem, dass ein Sprichwort besagt: "De Málaga es el peine, pa que no peine," was soviel heißt wie: in Malaga hat man den Kamm erfunden, der nicht kämmen soll, denn schöne und nutzvolle Dinge gibt es schon zur Genüge hier.
Shopping Andalusiens erste große Mall an der Avenida de la Aurora - die ganze Welt des Konsums unter einem Dach. Alle nationalen und internationalen Markennamen sind hier vertreten, dazu über 100 Läden auf mehreren Etagen. Außerdem diverse Schnellrestaurants, Obstsaft- und Imbissstände. Mode und Schuhe sind durchweg günstiger als in Mitteleuropa. Einkaufsviertel: Das einst verrufene Areal zwischen dem Río Guadalmedina, der Plaza San Ignacio und den Straßen Cisneros und Especerias ist zum beliebten Einkaufsviertel avanciert. Es regiert der Einzelhandel, mehrere Geschäfte offerieren Flamencokleider. Mercadillo: Bunter Allerleimarkt Sonntag vormittags um das Fußballstadion La Rosaleda. Mercado Central: Große Markthalle im Neomudejarstil, ramponiert, aber mit marktfrischen Produkten aus der andalusischen Land-, Vieh- und Fischwirtschaft. Das 14 m hohe, hufeisenförmige Eingangstor ist aus dem 13. Jh.
Tipps Das Kloster der Zisterzienserinnen ist winzig und versteckt sich in der Passage gegenüber dem Hotel Carlos V. Dort verkaufen die frommen Schwestern preisgünstig und ohne dass man sie zu sehen bekommt frisches Gebäck durch ein Drehtürchen.
Einreisebestimmungen Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/
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