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Land: Spanien, Costa Blanca
Flughafen: Alicante El Altet (ALC)
Sprache: Spanisch, katalanisch
Einwohner: Alicante rund 322.000
Währung: 1 Euro = 100 cent
Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: keine
Flüge: Niki / Air Berlin
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Alicante in Kürze Alicante (spanisch), Alacant (valenciano), ist eine spanische Hafenstadt an der Costa Blanca mit einer der ältesten Eisenbahnverbindungen Spaniens. Es ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der autonomen Region Valencia. Alicante ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Spaniens. Seine Wirtschaft basiert hauptsächlich auf Tourismus und Weinproduktion. Neben Wein werden auch Olivenöl und Obst exportiert. Daneben gibt es Leichtindustrien wie Lebensmittelverarbeitung sowie eine Leder-, Textil- und Steinzeugindustrie. Außerdem ist Alicante seit 1994 der Sitz des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt im Europäischen Wirtschaftsraum. Alicante ist eine Stadt mit Kultur, Gärten und Parks, Nachtleben und Handelszentrum. Die Strände, der Hafen und die Uferpromenade von Alicante sind das Wahrzeichen der Stadt. Am nördlichen Ende liegt der bekannte Strand "San Juan", der sich mit seinem feinen Sand über 3 km bis zur Landspitze "Cabo de Huertas" erstreckt, welche diesen Strand vom beliebten "Albufereta"-Strand trennt. Südlich des Hafens liegt der Strand "Saladar". Der Hafen ist das bestbesuchte Vergnügungsviertel von Alicante, wo es neben Restaurants, Pubs und Diskotheken auch einen Yacht-Club und Sportboote gibt.

Land und Leute Costa Blanca (Weiße Küste) heißt der Küstenstreifen im Südosten Spaniens, der sich hauptsächlich auf die Provinz Alicante bezieht, unter dessen Bezeichnung im weiteren Sinne die Küsten der Provinzen Valencia, Alicante, Murcia sowie Teile von Almería verstanden werden. Die weiße Küste reicht demnach vom Cabo de Gata, der trockensten Wüste Europas, bis zu den Feuchtgebieten von Valencia. Seit Jahrzehnten schon wirken die hellen, feinsandigen Strände der Costa Blanca mit ihrem wunderbar ausgeglichenen Klima und den vielen Sonnenstunden auf Erholungssuchende wie ein Magnet. Und so entstanden auch Ferienorte wie Denia, Calpe, Torrevieja und das international bekannte Benidorm. Dem flachen Küstenstreifen folgt das gebirgige Hinterland, in dem knorrige Olivenbäume wachsen und Mandelbäume kultiviert werden, die im Frühjahr vor allem die Gegend um Alicante in ein wahres Blütenmeer verwandeln. Von den Küstenstreifen dehnen sich die "Huertas" (Plantagen) – bei Valencia vor allem Orangenplantagen – manchmal weit ins Hinterland aus. Valencia ist übrigens auch der Ursprungsort des Nationalgerichts Paella, damals ein aus Resten bereitetes "Arme-Leute-Essen", heute eine weltbekannte Delikatesse. Im Hinterland der Costa Blanca befinden sich die legendären "weißen Dörfer", in denen gekalkte, blumengeschmückte Häuser, kleine Plazas, Kirchen mit gekachelten Kuppeln und die Burgen der Maurenzeit das Bild bestimmen. Ein gutes Beispiel dafür ist Altea, eine der schönsten Siedlungen an der Costa Blanca. Die großen Städte wie Valencia, Alicante, Murcia und Cartagena tragen zahlreiche historische Spuren. Hier finden sich kulturhistorische Zeugnisse aus römischer und maurischer Zeit, ebenso die mächtigen Kathedralen aus der Phase der Reconquista.
Sehenswertes Eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist die Burg Castillo de Santa Bárbara, die sich oberhalb der Stadt auf einem Felsen befindet. Die Promenade Esplanada de España, bestehend aus 6,5 Millionen Marmorsteinchen, gesäumt von Palmen, eine der schönsten Promenaden Spaniens und der abendliche Treffpunkt der Alicantiner, die den dort häufig stattfindenden Konzerten lauschen. Hauptkirche Alicantes und Bischofssitz der Diözese Orihuela-Alicante ist die Concatedral de San Nicolás de Bari. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist im Herrera-Stil gehalten. Der Park El Palmeral: Einer der schönsten Parks von Alicante, ursprünglich hervorgegangen aus einem großen Palmengarten, mit Spazierwegen, Kinderspielplätzen, Seen und Bächen, Picknicktischen, einem Auditorium für Konzerte und einer sehr schönen Aussicht über die Bucht von Alicante. Insel Tabarca: Von Alicante aus wird die wenige Kilometer entfernte Insel Tabarca verwaltet. Einst ein Schlupfwinkel für Piraten, heute eine Touristenattraktion. Sehenswert ist die Stadtbefestigung mit ihren verschiedenen Toren und Schanzen, die Wehrkirche Iglesia de San Pedro y San Pablo, das Haus des Gouverneurs, die Grotte Cueva del Llop Marí mit Zugang vom Meer aus und der Torre de San José, ein 27 m hoher, einzel stehender Wachturm, dessen Bau auf Plänen aus dem 14. Jahrhundert beruht. Zu Erreichen ist die Insel mit Booten vom Hafen von Alicante oder von Santa Pola aus.
Sport & Fun Es gibt zahlreiche weitläufige Golfplätze an der Costa Blanca, die Gäste herzlich willkommen heißen. Für den Yachtsport bieten sich zwischen Benicarló und Cartagena viele kleine Marinas an. In einigen können prächtige Segelyachten gechartert werden. Für Jollen- oder Katamaransegeln, aber auch Surfen ist das Mar Menor mit spiegelglattem Wasser und stetigem Wind am besten geeignet. Taucher finden wunderschöne Reviere an den felsigen Küstenabschnitten rund um das Cap Sant Antoni, Cap de la Nau und das Cabo de Palos sowie bei den vorgelagerten Inseln. Schöne Wanderungen lassen sich in den küstennahen Gebirgszügen und in den atemberaubenden Naturparks im Hinterland unternehmen. Kilometerlange, breite und feinsandige Strände charakterisieren große Teile der Costa Blanca. Hier finden sich sauberes Wasser und zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Auch für das leibliche Wohl ist an den meisten Strandabschnitten gesorgt.
Essen / Trinken Eine Spezialität Alicantes ist "Turrón". Er besteht normalerweise hauptsächlich aus Mandeln, Eiklar und Honig, doch mittlerweile gibt es Turrón auch mit Nougat und Nüssen sowie in einigen weiteren Variationen. Vielfältige Einflüsse prägten die Küche der Costa Blanca. Die Mauren führten Reis, Safran und Zitrusfrüchte aus Nordafrika ein. In den Hafenstädten hinterließen Seefahrer aus aller Herren Länder ihre Spuren. Die einfachen Fischer begnügten sich meist mit einem schlichten Fischeintopf oder einer Fischsuppe und einem Stück Brot. Im Landesinneren war die Küche eher bäuerlich. Bis heute kochen die Hausfrauen dort köstliche Eintöpfe wie „ollas“ und „pucheros“, aus Weizenkörnern, Bohnen, Kichererbsen, Kartoffeln, Artischocken, Kohl, Rüben und Schweinefleisch. Diese deftigen Spezialitäten finden sich heute in den gemütlichen ländlichen Lokalen. In den gehobenen Restaurants an der Küste pflegen oft baskische oder galizische Köche, die in Spanien einen sehr guten Ruf genießen, eine exklusive Küche. Üblicherweise fällt das spanische Frühstück spärlich aus. Es besteht meist aus einem Milchkaffee (café con leche), einem trockenen Toast oder einer "ensaïmada" (Schmalzgebäck aus Hefeteig). Vormittags gibt es dann ein zweites Frühstück: Tapas. Das Mittagessen beginnt nicht vor 14 Uhr und zieht sich vor allem am Wochenende recht lange hin. Vor dem Abendessen holt man sich beim so genannten „tapeo“ Appetit, schlendert von Bar zu Bar und probiert hier und da wiederum ein paar Tapas. Wer den "tapeo" zum Abendessen ausweiten möchte, wählt "raciones" (größere Portionen). Das Abendessen selbst fällt sehr üppig aus und wird selten vor 21 Uhr serviert, in den meisten Hotels allerdings schon früher.
Shopping Interessant und beliebt sind die großen Wochenmärkte in Alicante (Nähe der Stierkampfarena) Donnerstags und Samstags bis gegen 14 Uhr. Preiswert und günstig kann man dort Kleidung und vor allem Obst und Gemüse kaufen. Die Markthalle (Mercado Central) auf der Av. Alfonso X el Sabio hat von Montag bis Samstag 8 bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Markthallen gibt es in den Stadtteilen Pla-Carolinas, Benalúa und Babel.
Tipps Wichtigste Festlichkeit in Alicante sind die Hogueras de San Juan am 24. Juni, die den Fallas in Valencia ähneln. Vor Ostern finden in Alicante Prozessionen zur Semana Santa statt. Der 27. April ist der Tag der "Romería de la Santa Faz", einer Wallfahrt in ein etwas außerhalb Alicantes gelegenen Kloster.
Einreisebestimmungen Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/
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