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Faro
Algarve

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Land: Portugal

Flughafen: Faro (FAO)

Sprache: Portugiesisch

Einwohner: Faro rund 58.000

Währung: 1 Euro = 100 Cent

Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: -1 h

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Faro in Kürze
Faro ist eine Stadt im Süden Portugals (Algarve) mit einem internationalen Flughafen und zwei Universitäten. Faro ist das administrative Zentrum der Algarve seit in Folge des Erdbebens von 1755 der Regierungssitz des Königreiches Algarve von Lagos ins weniger zerstörte Faro verlegt wurde. Die Ursprünge gehen auf die römische Zeit zurück. Faro war damals unter dem lateinischen Namen Ossonoba bekannt. Im Jahr 713 wurde die Stadt von den Arabern besetzt, weshalb sich dort auch heute noch viele arabische Spuren finden lassen. König Alfons III. eroberte Faro im Jahr 1249 wieder zurück. Erst 1540 erhielt Faro das Stadtrecht.

Land und Leute
Die Algarve ist die südlichste Region Portugals. Das südwestlichste Ende Europas am Cabo de São Vicente unweit der Stadt Sagres wurde früher als das Ende der Welt bezeichnet. Auf Deutsch heißt es in der Regel "die Algarve", im Portugiesischen dagegen ist o Algarve männlich. Wie bei vielen Toponymen auf der Iberischen Halbinsel zeugt auch bei der Algarve der Anlaut auf Al- vom arabischen Ursprung des Namens: ##### al-gharb bedeutet auf Arabisch "der Westen".
Berühmt ist die Algarve für ihre zahlreichen feinsandigen Strände und die teils bizarren und monumentalen Felsformationen im westlichen Teil der Küste. Wegen der vielen Golfplätze, von denen manche bis direkt an die Steilküste hin angelegt sind, ist die Region insbesondere bei Golfern beliebt. Die archäologischen Sehenswürdigkeiten liegen im küstennahen Hinterland. Hier sind besonders römischen Villen interessant: Abicada, Alcalar, die Megalithnekropole mit restaurierten Anlagen (Alcalar VII), Milreu-Estói, Silves die Burg, die röm. Brücke und das Museum Vilamoura. Das südwestlichste Ende Europas am Cabo de São Vicente unweit der Stadt Sagres wurde früher als das Ende der Welt bezeichnet. Der Tourismus in der Algarve ist die wichtigste Einnahmequelle der ganzen Region.
Die Vegetation entspricht heute nicht mehr den ursprünglichen natürlichen Verhältnissen, denn Portugal war mit Ausnahme der Dünen und Marschen an der Küste mit Wald bedeckt. Die Rodung begann teils schon in der Megalithkultur und erreichte ihren Höhepunkt um 1550, als die Spanier immer mehr Holz für Schiffe und Industrie benötigten.
Heute gibt es größtenteils nur noch Macchie. Ende der siebziger Jahre begann eine große Aufforstungskampagne. Unter anderem wachsen dort noch winterharte Eichenarten und Korkeichen. Im südlichen Küstenbereich findet man auch Johannisbrot-, Feigen-, Mandel-, Lorbeer-, und Granatbäume. Sie wurden durch die Römer eingeführt, die ebenfalls den für den Mittelmeerraum typischen Ölbaum verbreiteten.

Sehenswertes
Die Altstadt Faros verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten, u. a. eine Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert und die "goldene" Kirche Nossa Senhora do Carmo aus dem 18. Jahrhundert. Ein Rundgang auf den Spuren der Geschichte Faros sollte am besten in der Altstadt beginnen. Dort fallen sofort die Kathedrale (Sé) und der angrenzende elegante Bischofspalast und das stadttor (Arco da Vila) als Eingang zur alten mittelalterlichen Burg ins Auge. Außerhalb der Stadtmauern erhebt sich die Kirche S. Francisco  mit beeindruckenden Fliesen, die aus dem Leben des Heiligen Franziskus erzählen.  
Weitere interessante Sakralbauten sind die Kirche "São Pedro" sowie die im Innenraum üppig geschmückte Barockkirche "do Carmo". Zu den beliebtesten Plätzen gehört außerdem der "Jardim Manuel Bivar. Einen herrlichen Blick auf Meer und Salinen hat man von der Kirche "Santo António".

Sport & Fun
Der Strand von Faro (ca. 8 km außerhalb der Stadt) besteht aus einer breiten, vorgelagerten Sandbank, die durch die "Ria" (Flussniederung) vom Festland getrennt ist. Am Strand ist für allerhand Unterhaltung gesorgt, Segler finden hier hervorragende Bedingungen zur Ausübung ihres Sportes vor. Außerdem kann man herrliche Bootsausflüge oder entspannende Spaziergänge unternehmen.
Die Inseln um Faro herum sind ein Kennzeichen dieser Stadt, die von der Wattenmeerlandschaft der „Ria Formosa“ umschlungen ist. Nach einer nur 45-minütigen Bootsfahrt (ab Faro oder Olhão) erreicht man die Insel Culatra, den südlichsten Punkt des portugiesischen Festlandes. Hier steht der Leuchtturm des Kap Santa Maria, den man sowohl von Faro.

Essen & Trinken
Fischgerichte und Meeresfrüchte stellen sicherlich Höhepunkte der Algarve-Gastronomie dar – besonders die berühmten Fischeintöpfe, der Reis mit Taschenmessermuscheln, die Stichlinge mit Zitrone und der Bohneneintopf mit Hornschnecken. Höhepunkt der Küche ist zweifellos die "Cataplana", ein in der gleichnamigen kupfernen Doppelpfanne zubereitetes und serviertes Gericht, das auf meisterhafte Art und Weise Fleisch und Meeresfrüchte vereint.


Shopping
Die elegante und belebte Straße "Rua de Santo António" (Fußgängerzone) gehört mit zahlreichen Restaurants und Geschäften zu den beliebtesten Orten Faros. Auf dem städtischen Markt ("Largo Sá Carneiro) sind frische Lebensmittel und Kunsthandwerk erhältlich.

Tipps
Bei den vielen Festen, die im Laufe eines Jahres veranstaltet werden – besonders erwähnenswert sind der Karneval, die Maifeiern, die Volksheiligen, das Bierfestival in Silves, das Meeresfrüchtefestival (Olhão) und das Marienfest (Loulé) – findet der Besucher Gelegenheit, direkt mit der Kultur der Region in Kontakt zu kommen.

Einreisebestimmungen
Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/.

 

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