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Santorin
Santorin von seiner schönsten Seite

Land: Griechenland


Flughafen:
 Santorin (JTR)

Sprache: Griechisch

Einwohner: Santorin rund 10.000 

Währung: 1 EURO = 100 Cent

Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: +1h 


Flüge:
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Santorin in Kürze
Steilwände erheben sich 300 Meter aus dem tiefblauen ägäischen Meer. Rote Kirchenkuppeln leuchten mit weißen Häuserwürfeln auf dem Kraterrand um die Wette. Üppige Weinreben begrünen das schwarze Lavagestein.
Spektakulär und gegensätzlich präsentiert sich Santorin. Denn das Archipel aus mehreren Inseln ist der Überrest eines gigantischen Vulkans, der vor 3500 Jahren so heftig ausbrach, dass seine Wände zerbarsten. Die Hauptinsel ist das sichelfömige Thira, die nächstgrößere, bewohnte Insel Thirassia schließt den Bogen nach Westen. Auf den schroffen, dunkelroten Klippen der Westseite von Thira ducken sich die Häuser wie Schwalbennester an den Fels. Jede Straßenbiegung eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die zerklüftete Insel. Die Ostseite hingegen fließt in sanften Wellen zum Meer hinab, hier gedeiht auf Terrassenfeldern der schmackhafte Wein der Insel. Dazwischen liegen weiß gekalkte Dörfer mit verspielten Kirchen wie Perlen auf grünem Samt. In idyllischen Sandbuchten findet das Strandleben der Insel statt. Die Hauptstadt Thira im Westen windet sich mit unzähligen Treppengässchen und verwinkelten Straßen den Kraterrücken empor.

Land und Leute
Auch hier verschüttete ein mächtiger Vulkanausbruch eine blühende Hafenstadt unter einer 60 Meter hohen Lavaschicht. Man nimmt an, dass Akrotiri ein 'Außenposten' der hoch entwickelten minoischen Kultur auf Kreta war. Die fantastischen Wandmalereien in den Häusern geben noch heute einen Eindruck vom Können der Meister vor über 3500 Jahren. Die meisten Inselbewohner sind sehr traditionsbewusst und pflegen einen starken Zusammenhalt. Familie, Kirche und Dorfleben spielen auch heute noch eine große Rolle im Leben der Santoriner. Am schönsten äußert sich diese Gemeinschaft an Ostern, wenn Santoriner aus aller Welt in die Heimat zurückkehren, um gemeinsam mit der Familie das höchste Fest der orthodoxen Kirche zu feiern. Es beginnt in der Nacht von Karsamstag, wenn sich alle kurz vor Mitternacht in den Kirchen versammeln und darauf warten, dass der Priester mit dem Entzünden der Osterkerzen verkündet: Christ ist erstanden. Am Ostersonntag folgt ein Versöhnungs-Gottesdienst, ehe die Familien in ihre Häuser zurückkehren und beim traditionellen Osterlamm bis spät in Nacht gemeinsam feiern, erzählen und fröhlich sind - schließlich dauert es wieder ein Jahr, bis man sich wieder sieht.

Sehenswertes
Verschiedene fremde Kulturen hinterließen ihre Spuren auf der Insel. Die beeindruckende Ausgrabungsstätte Akrotiri im Süden Santorins gilt als "Pompeji der Ägäis".

Sport & Fun
Die windreichen Kykladen bieten ideale Surfbedingungen. Der sommerwarme Wind Meltemi sorgt auf Santorin im Juli und August für Windstärken von über vier Beauforts.
Das beste Revier auf Santorin ist der Abschnitt vor Monolithos an der Ostküste, an den Stränden von Kamari und Pessari findet man Surfschulen und Ausrüster. Außergewöhnlich sind die Strände der Insel: Ihre Farben reichen von hellem Gelb am White Beachbis hin zu hellen und dunklen Grautönen an den Stränden im Osten. Der Red Beach erhielt seinen Namen von der dunkelroten Lavawand, die die Sandbucht schützt. Rund um die Inseln ist das Schnorcheln erlaubt, außerdem gibt es an fast jedem Strand einen Tretboot- oder Kanuverleih.
Das Spazierengehen und Wandern im Inselinnern bietet die Möglichkeit Natur, Kultur, Tier- und Pflanzenwelt auf Santorin hautnah kennen zu lernen. Auch das Fahrradfahren erfreut sich zunehmender Beliebtheit und es finden sich immer mehr Verleihstationen. Mit einem guten Rad oder gar Mountainbike kann man auch auf abgelegeneren Wegen die Insel erkunden und neue Einsichten in die bizarre Vulkanlandschaft gewinnen.

Essen und Trinken
Variantenreich sind die Vorspeisen und die Aufläufe. Zahlreiche vegetarische Gerichte, Salate und Beilagen gehören ebenfalls zur Traditionsküche des Landes. Eine besondere Spezialität sind Pseftikeftedes, 'falsche Fleischklößchen', die aus Bohnen, Zwiebeln, Tomaten und Kräutern bestehen. Empfehlenswert sind auch Souzoukakia, Fleischklößchen in Rotweinsoße. Käse gibt es kaum auf Santorin, nur der Chloró, ein Kuhmilchkäse aus dem Ort Pyrgos, hat eine sehr eigene Geschmacksrichtung entwickelt. Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich die köstlichen Mezédes: kleine Häppchen, die zum Ouzo oder Bier serviert werden, die man aber auch extra als Vorspeise bestellen kann. Zu ihnen zählen die verschiedenen Pürees von Aubergine und Fischrogen, in Öl gebackene Fischchen, Paprika oder Zucchini und natürlich gefüllte Weinblätter und Oliven.
Besonders außergewöhnlich und hochwertig sind die Weine Santorins, die schon in der Antike sehr begehrt waren. Überwiegend wird trockener, aromareicher Weißwein gekeltert, Rotwein ist eher selten.

Shopping
Es gibt viele Shops in Santorin, die Ihnen die Gelegenheit geben, einkaufen zu gehen. Man kann von Schmuck, über hoch qualitative Lederwaren auch Handgemachtes und Volkskunst kaufen.

Tipps
Santorin ist die Insel für Romantiker: Hier wird allabendlich der schönste Sonnenuntergang der Ägäis geboten. Unvergesslich wird der Anblick in Franco's Bar in Thira, wenn leise im Hintergrund klassische Musik ertönt.

Einreisebestimmungen
Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/

 


 
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