Salzburg Airport W. A. Mozart
Salzburg Airmail Newsletter
 
 
BalkenPresse
Flughafen erwartet leichtes Plus für 2008 [28.11.2007]
Planzahlen für 1. Quartal bei den Flugbewegungen / Impuls für Tourismus in Stadt und Land.

Der Salzburg Airport ist ein dynamisches Unternehmen. Diese Dynamik hat besonders in der Wintersaison eine starke Bedeutung. Der Flughafen ist zu einer "Aorta" für den heimischen Tourismus geworden. Nicht nur für die südlichen Landesteile, sondern zunehmend auch für die Stadt und die Umgebung, wie steigende Nächtigungszahlen für den heurigen Herbst beweisen. Daher: Herrscht am Flughafen "Bewegung", geht´s dem Tourismus in Stadt und Land gut.

Netzverbindungen stärken

Die Strategie des Flughafen-Managements setzt dabei ganz auf die Stärkung bestehender und den Ausbau neuer "Netze". Der Salzburg Airport als größter Bundesländer-Flughafen wird so noch besser, kundenfreundlicher und schneller mit den internationalen Drehscheiben im Flugverkehr angeschlossen. Zusätzliche Linienverbindungen stärken diesen Trend. Beispiel: British Airways erhöht diesen Winter die Frequenz nach London-Gatwick von fünf auf sieben wöchentliche Flüge. Dreimal täglich fliegt Swiss (durchgeführt von Cirrus Airlines) die internationale Drehscheibe Zürich an. 

Wachstum ja, aber moderat

Verstärkten Flugverkehr gibt es erst mit Beginn des neuen Jahres. Insgesamt steigen die Flugbewegungen Linie-Charter im Vergleich der Planzahlen für das 1. Quartal 2007 mit dem 1. Quartal 2008 relativ um 1,6% und absolut von 6.929 heuer auf 7.040 in den ersten drei Monaten des neuen Jahres. Vergleicht man nur die Planzahlen für die ersten 12 Samstage 2007 mit den ersten 12 Samstagen 2008 beträgt das Plus relativ 2,2% und steigt absolut von 2.608 auf 2.667 Bewegungen. Das heißt: Im Schnitt sind an den ersten 12 Samstagen 2008 jeweils 111 Landungen von Flugzeugen geplant.

International gesehen liegt der Salzburg Airport damit deutlich unter den Zuwachszahlen vergleichbarer Flughafen. Die ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) geht für Regionalflughäfen von einem jährlichen Plus von 13% bei den Bewegungen aus. Die ACI (Airports Council International) prognostiziert ein Plus von 7,2% pro Jahr für vergleichbare Airports.

Ist-Zahlen niedriger als Plan-Zahlen

Wichtig: Das ist ein Vergleich der Plan-Zahlen. Tatsächlich werden Flugbewegungen oft eine Woche vorher von den Airlines storniert. Vor allem nach Ostern und gegen Ende der Wintersaison wiederholt sich dieses Szenario Jahr für Jahr am Salzburg Airport. Folge: Die Ist-Zahlen der Samstage 1. Quartal 2007 sind letztendlich um 5,8% unter (!) den Plan-Zahlen für die Samstage im 1. Quartal 2007 gelegen. Für 2008 wird ein ähnlicher Trend erwartet.

Nationenvergleich: Briten und Deutsche weit vorne

Vergleicht man die geplanten Flugbewegungen am Salzburg Airport nach Nationen im 1. Quartal 2008 liegen die Bewegungen aus Großbritannien mit 28,3% deutlich vorne. 24,7% entfallen auf Deutschland und 10,6% auf Österreich. Im Fünf-Prozent-Bereich liegen Flüge aus der Russischen Republik (5,8%), der Schweiz (5,6%) und Irland (5%). 3,7% der Bewegungen entfallen auf Flüge von und nach Dänemark.

Entlastungsmaßnahme für die Anrainer

Die Strategie des Flughafens zielt - unabhängig vom kaum geänderten Buchungsverhalten der Touristen und Touristiker - weiter auf eine Entzerrung der Wintersamstage ab. Beispiel: zusätzliche Ryanair Flüge nach Bristol und Stockholm ab sofort auch mittwochs.

Der Fokus liegt auf den sensiblen Randzeiten und den lauten Kapitel III Luftfahrzeugen. Laute Kapitel-III-Luftfahrzeuge werden heuer in der Planung auf täglich 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr eingeschränkt. Das hatte bereits zur Folge, dass 46 Flüge mit MD80-Luftfahrzeugen durch z.B. lärmarme Boeing 737-New Generation von den Airlines ersetzt wurden. Das bringt für die Wintersaison eine massive Reduktion der Starts von lauten Kapitel-III-Luftfahrzeugen um -16%.

Bei den ungeplanten Verspätungen außerhalb der Betriebszeiten (06:00-23:00 Uhr) setzt man weiter auf eine Minimierung. 16 Flugbewegungen nach 23:00 Uhr wurden bis dato heuer gezählt. Davon waren sechs Starts und zehn Landungen. Das entspricht einer Rate von rund 0,08% der Gesamtbewegungen Linie/Charter bis heute. Hauptgründe für ungeplante Verspätungen sind technische Probleme, Wetter und Verkehrsüberlastungen. Wichtig: 23 Start-Anfragen nach 22:00 Uhr und Landungs-Anfragen nach 23:00 Uhr wurden seit 1. Juni 2007 vom Management abgelehnt.

Im Vergleich dazu wurden 2006 72 Flugbewegungen - davon 32 Starts und 40 Landungen - nach 23:00 Uhr gezählt.


Rückfragen für die Presse:
Alexander Klaus
Leiter Pressestelle Salzburger Flughafen GmbH
Innsbrucker Bundesstraße 95
5020 Salzburg
Telefon: +43-662-8580-151 oder mobil:
+43-699-18580 151
presse@salzburg-airport.at
http://www.salzburg-airport.com 


 
Presse Archiv und Kontakt
Bildarchiv
Affiliate Partner