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BalkenPresse
Bilanz und Ausblick: Die Geschäftsentwicklung der Salzburger Flughafen GmbH [27.06.2007]
Der scheidende Flughafendirektor Dipl. Ing. Günther Auer hinterlässt dem künftigen Managementteam unter Direktor Ing. Roland Hermann ein florierendes Wirtschaftsunternehmen Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 27.6.07 übergab Flughafendirektor Dipl.-Ing. Günther Auer das Ruder an den neuen Geschäftsführer Direktor Ing. Roland Hermann und das Prokuristenduo Mag. Karl Heinz Bohl und Dipl.-Ing. Rudolf Lipold.

Arbeit, Wirtschaft und Leben am und um den Flughafen Salzburg
Der Flughafen Salzburg ist ein dynamisches und wirtschaftlich gesundes Unternehmen der öffentlichen Hand in Stadt und Land Salzburg. Die Bedeutung des Flughafens für die Wirtschaft des Landes, insbesondere den Tourismus und speziell die Wintersaison, ist unbestritten. Experten der Wirtschaftskammer Salzburg haben errechnet, dass die volkswirtschaftliche Umwegrentabilität, die vom Flughafen Salzburg ausgeht, mehr als 140 Millionen Euro pro Jahr umfasst. Der Flughafen Salzburg ist auch ein bedeutender Arbeitgeber. Gemeinsam mit seinen über 50 Firmen-Partnern sind am Airport mehr als 1.200 Menschen - der überwiegende Teil in Vollzeit - beschäftigt. Die Salzburger Flughafen GmbH und ihre Partner-Unternehmen bieten Sicherheit und Zukunftschancen für viele, vor allem junge Mitarbeiter/innen und ihre Familien.
Der Flughafen Salzburg ist sich neben seiner wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Bedeutung auch der Verantwortung für die Sicherheit der Passagiere bewusst, die von Salzburg aus bequem und leistbar in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fliegen können.
Diese Verantwortung des Flughafens umfasst auch eine perfekte Partnerschaft mit den Airlines, die zunehmend den Salzburg Airport als "Hub" und wichtigsten Bundesländer-Flughafen Österreichs nutzen.

"Last, but not least" ist der Flughafen Salzburg auch bestrebt, in friedlicher Koexistenz mit seinen Nachbarn und Anrainern zu leben. Ob in den verschiedenen Stadtteilen Salzburgs oder den Umland-Gemeinden und dem benachbarten bayerischen Raum. Diese friedliche Koexistenz ist ein ständiger, sich weiterentwickelnder Prozess, der jüngst neu gestartet wurde und schon jetzt Erfolge und gemeinsame Festlegungen für vertrauensbildende Maßnahmen und ein faires Miteinander aufweist.
Die Flughafen Salzburg GmbH will diesen Erfolgsweg im Interesse aller weitergehen und sich angesichts der großen internationalen Herausforderungen im Flugverkehr - Stichwort: mögliche EU-Kerosin-Steuer und CO2-Abgabe - gesund und gut weiterentwickeln.
Unser Ziel ist es, Qualität vor Quantität in den Geschäftsfeldern der Flughafen Salzburg GmbH zu stellen.

Statement:
Auszug aus dem Bericht des Aufsichtsrates durch LHStv. Dr. Othmar Raus
Der Aufsichtsrat trat im Geschäftsjahr 2006 zu fünf Sitzungen zusammen. Es fanden sechs Sitzungen des Bau- und Investitionsausschusses sowie vier Sitzungen des Finanzausschusses statt.
Der Aufsichtsrat hat alle Rechtsgeschäfte, die der Geschäftsführer dem Aufsichtsrat vorgelegt hat, behandelt. Dabei gab es eine Reihe von strategischen Empfehlungen, denen die Geschäftsführung in der Folge entsprochen hat.

Diese umfassten:
·          Unternehmenswachstum
·          Sicherung der Akzeptanz des stadtnahen Flughafens durch die Anrainer
·          Unternehmerische Ziele im mittelbaren Einfluss des Flughafens
·          Berücksichtigung der wirtschaftlichen Interessen der Eigentümer
·          Weiterentwicklung im Mitarbeiterbereich

Die Sicherung der Anbindung des Salzburger Wirtschaftsraumes an den internationalen Luftverkehr und die Erschließung von Wachstumspotentialen für den Tourismus stellt eine wichtige Aufgabe dar. Dabei geht es aber zukünftig zunehmend auch um die ökologische Dimension und die Sicherung der weiteren Entwicklung des Flughafens unter Einbeziehung der Anrainer.
Die konkurrierenden Zielsetzungen Wachstum, Rentabilität und Liquidität unterlagen einer besonderen Beobachtung des Aufsichtsrates. Es ist letztlich gelungen, daraus ein harmonisches Ganzes zu formen.
Der Weiterentwicklung der Non-Aviation-Seite des Flughafens wurde eine besondere Beachtung eingeräumt. Die Förderung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem Projekt "Zukunft Airport" war ein besonderes Anliegen des Aufsichtsrates. Den Mitarbeitern als das wichtigste Kapital eines erfolgreichen Wirtschaftens wurde in Rahmen einer kontinuierlichen Verbesserung des Betriebsklimas die Basis eines sicheren und gerne wahrgenommenen Arbeitsplatzes geschaffen.
Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und den Mitarbeitern für die hervorragend geleistete Arbeit und spricht ihnen seine Anerkennung aus.

Statement:
Auszug aus dem Bericht von Direktor Dipl.-Ing. Günther Auer
Seit ich 1981 die Geschäftsführung übernommen habe, hat sich sehr viel verändert: im Flugbetrieb, im Flugverkehr, in der Unternehmensstruktur, bei den Anforderungen an die Menschen in unserem Unternehmen, auch die Beziehung zu unseren Nachbarn stellt uns ständig vor neue Herausforderungen.
Auch in meinem letzten vollen Geschäftsjahr als Direktor des Salzburg Airport bin ich stolz auf mein Team: Ich danke an dieser Stelle meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die großartigen Leistungen, die wir gemeinsam erreicht haben. Ich bin darüber hinaus dankbar für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Organen der Gesellschaft. Es ist nicht selbstverständlich, so engagierte Aufsichtsräte mit Herz und Verstand zu haben wie auf dem Salzburg Airport.
Ich freue mich außerdem über die beinahe tägliche Unterstützung durch die "Fans" und Freunde des Flughafens Salzburg, über die wirtschaftlich gute Kooperation mit den Luftfahrtunternehmen, Reiseveranstaltern, der Tourismuswirtschaft sowie über das doch gute und gewachsene Miteinander mit den Anrainern.
Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und allen Institutionen und Partnern, mit denen ich zu tun hatte. Und - last, not least - freut mich die Zufriedenheit der Kunden, die jedes Jahr noch stärker als bisher den Flughafen Salzburg als Ausgangspunkt für Urlaubs- und Geschäftsreisen nutzen.
Wir sind fit für die Zukunft - in allen Bereichen. Und wir freuen uns darauf, Sie bald wieder als unsere Gäste am Flughafen Salzburg begrüßen zu dürfen.

Statement:
Auszug aus dem Bericht von Prokurist Ing. Roland Hermann - Verkehr
Das Jahr 2006 brachte dem Salzburg Airport, Österreichs größtem Bundesländerflughafen, signifikante Änderungen: Bei der Passagierentwicklung übernahmen die Low-Cost-Carrier die Führung. Der Regionalverkehr mit 50 bis 80-sitzigen Fluggeräten ging zugunsten der neuen "Low-Cost-Airlines" mit 150 bis 190-sitzigen Flugzeugen deutlich zurück und damit auch die Gesamtzahl der Flugbewegungen.
Während die Flugbewegungen zweistellig abnahmen, stieg die Passagierzahl auf 1,88 Millionen. Das Angebot an Zielorten wurde auf dem Liniensektor umfangreich erweitert und besonders nach Deutschland und Großbritannien auf ein attraktives Niveau gebracht. Dennoch waren auch Rückschläge zu verzeichnen: Die Insolvenz von Styrian Spirit hat zu einem Verlust der attraktiven Netzwerkverbindungen nach Zürich und Paris zur Folge gehabt. Auch Amsterdam wurde 2006 als Linienverbindung nicht mehr angeflogen.
Hoffnung macht die Zukunft mit der Wiederaufnahme der Zürich-Verbindung, die seit 4. Juni 2007 von Cirrus Airlines in Kooperation mit Swiss durchgeführt wird.
Die Zahl der Passagiere stieg 2006 insgesamt um 10,8 % auf 1.878.266. Auf dem Liniensektor beträgt der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr 19,9 % (auf 1,11 Mio.). Im touristischen Verkehr (Charter) wurden 759.681 Passagiere gezählt (-0,4 %).
21.511 Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr bedeuten einen markanten Rückgang von 12,4 % gegenüber 2005 (24.554). Im Linienverkehr betrug der Rückgang durch den Entfall der Styrian-Flüge sogar 16 % (auf 14.805), im touristischen Verkehr betrug das Minus 5,2 %.
Die Erträge aus dem Flugverkehr werden im Wesentlichen durch die Entwicklung der Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW) der gelandeten Luftfahrzeuge bestimmt. Dieses MTOW stieg im Berichtsjahr um 2,8 % auf 593.061 Tonnen.
Die mit Luftfahrzeugen beförderte Frachtmenge stieg 2006 um 10,2 % auf 218,8 Tonnen. Der LKW-Ersatzverkehr (Trucking) erreichte eine Beförderungsleistung von 7.304 Tonnen (minus 1 %). Die Menge der beförderten Luftpost erreichte 1,526 Tonnen (+45,2 %).

Statement:
Auszug aus dem Bericht von Prokurist Dipl.-Ing. Rudolf Lipold – Bau & Sicherheit
Aufstockung Parkgarage: Die deutliche Entwicklung der Passagierzahlen brachte einen gesteigerten Bedarf an Parkplätzen mit sich. Anfang Oktober 2005 begannen die Bauarbeiten zur - baulich von Anfang an vorgesehenen - Aufstockung der bestehenden Parkgarage. Durch eine Optimierung der Bau-Konstruktion gelang es, statt der ursprünglich vorgesehenen zwei Geschosse, drei zusätzliche Park-Etagen zu schaffen. Die Kapazität der Parkgarage von ursprünglich 970 Stellplätzen wurde damit auf 1.921 erhöht. Um alle Stellplätze qualitativ gleichwertig anbieten zu können, ist das oberste Geschoss in Leichtbauweise überdacht worden. Insgesamt verfügt das Gebäude nun über sieben Etagen: Untergeschoss, Erdgeschoss und fünf Obergeschosse. Trotz wetterbedingter Verzögerungen im Winter 2005/2006 ist die Inbetriebnahme der zusätzlichen drei Park-Levels Ende Juli 2006, kurz vor den bayerischen Sommerferien und den damit verbundenen vermehrten Outgoing-Passagieren erfolgt.
Erweiterung Flugeinsatzstelle: Seit dem 1. April 2001 teilten sich das Rote Kreuz/ÖAMTC und die Flugeinsatzstelle des BMI sowohl Hangar als auch Räumlichkeiten am Salzburg Airport. Die als Provisorium gedachte Mitbenutzung der Räume in der BMI-Flugeinsatzstelle durch das Rote Kreuz / ÖAMTC fand jedoch sein Ende. Am 16. Januar 2006 fand der Spatenstich zum Umbau der Flugeinsatzstelle statt. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf ca. € 900.000. Anfang September wurde das Projekt nach kurzer Bauzeit abgeschlossen und dem Endnutzer ÖAMTC / Rotes Kreuz übergeben. Für die optimale Unterbringung des Hubschraubers sorgt der Bau eines neuen Rundhangars unmittelbar neben der Flugeinsatzstelle. Die Diensträumlichkeiten des ÖAMTC/Rotes Kreuz Team wurden im nördlichen Teil der Flugeinsatzstelle etabliert.
Sicherheit: Im Rahmen der Umbauten für die Airport Security wurden 2006 vier Vereinzelungsanlagen für Passagiere und Personal errichtet. Diese sollen verhindern, dass Passagiere bei der Ankunft "Schengen / Non-Schengen" zurück auf den Vorfeldbereich gelangen können. Im Bereich des Frachtgebäudes wurde eine bauliche Trennung der Land- und Luftseite (Import-Export) durchgeführt. Diese Trennung wurde durch Errichtung einer elektronischen doppelflügigen Toranlage im Lager samt Videoüberwachungsanlage Tor 11.4 realisiert. Sämtliche Maßnahmen wurden den europäischen Flughäfen mit der  EU-Verordnung 2320/2002 "Sicherheit auf Flughäfen" vorgeschrieben. Für die Sicherheitsüberwachung der Gepäckförderanlage und zur effizienten Stau- und Störungsbehebung  wurde eine Kamera-Überwachung in den Bereichen des Terminal 1, der Kontrollgeräte im Keller und beim Sperrgepäck installiert.

Bilanz & Ausblick von Prokurist Mag. Karl Heinz Bohl:
Die Entwicklung: der Salzburger Flughafen GmbH in den vergangenen Jahren
In den Jahren 2000 bis 2005 war es vorrangige Aufgabe des Flughafens, den Bestand an Gebäuden, Abfertigungsanlagen und Sicherheitseinrichtungen und Geräten an den Bedarf und den Stand der Technik anzupassen.
Die größten Investitionen in der jüngeren Geschichte des Airports prägten dieses Bild. Insgesamt wendete der Flughafen 85 Millionen Euro für den Neubau des Terminal 2, die neue Gepäcksortieranlage, die neue Großgepäck-Durchleuchtungsanlage (Hold Baggage Screening - HBS), die Erweiterung des Check-in und den Ausbau der Parkgarage auf. Diese investiv-expansive Phase wurde mit der Inbetriebnahme des neuen Parkhauses im August 2006 beendet.
Grund für diese Investitionsmaßnahmen waren in erster Linie neue Sicherheitsvorschriften der EU gemäß der EU-Richtlinie 2320/2002 und der verstärkte Beginn von Low- Cost-Verkehr am regionalen Markt Salzburg.
Betriebswirtschaftlich gilt die Grundregel, dass Wachstums- und Rentabilitätsziele sich zwar nicht ausschließen, aber in einem Konkurrenzverhältnis stehen.
So zeigte sich insbesondere im Jahr 2005, dass die Rentabilitätswerte des Unternehmens, ausgedrückt durch die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen des Gewinns vor Zinsen und Steuern, dem sogenannten EBIT Margin - Earnings before Interest and Taxes - und der Eigenkapital-Rentabilität, sehr niedrige Werte erreicht haben.
Verbunden mit diesem investiven Engagement war natürlich auch die Aufnahme von Fremdmitteln, in einem bisher nicht bekannten Ausmaß. Zum Stichtag 31.12.2006 erreichte der Fremdkapitalwert absolut eine Summe von 31,7 Millionen Euro, davon wurden 27 Millionen Euro über konventionelle Darlehen und Kredite finanziert. 10 Millionen Euro wurden in Form eines Mittelstandsbonds am dritten Markt der Wiener Börse platziert.

Als Maßnahme zur Erreichung der Gesellschaftervorgaben wurde das Projekt "Zukunft Airport" gestartet und engagiert abgewickelt.
Durch organisatorische Maßnahmen, Dienstplananpassungen, Verbesserung der Effizienz und letztlich durch den gemeinsamen engagierten Einsatz aller Mitarbeiter gelang es, dieses Ziel zu erreichen und mit 12% EBIT Margin real und 8% EK-Rentabilität diese Vorgaben sogar zu übertreffen.
In absoluten Zahlen ist das Jahr 2006 das beste Ergebnis des Airport seit Übernahme der Geschäftsführung durch Direktor Dipl.-Ing. Günther Auer vor 25 Jahren.
Bezogen auf betriebswirtschaftliche Fakten war das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 ein Heranführen des Unternehmens an gewohnte Werte der Vergangenheit, insbesondere vor den großen Investitionen Mitte der 90er Jahre.
Der Cash Flow als wichtiger Indikator für die Finanzierung des Unternehmens aus eigener Kraft und Kennzahl für den erwirtschafteten Einnahmenüberschuss ist 2006 wieder im zweistelligen Millionen Euro Bereich (12,9 Mio. €). Bereits 1995 – vor den Investitionsmaßnahmen – war der Cash Flow des Unternehmens ein zweistelliger Millionenwert (10,4 Mio. €). Über die Jahre ist diese Kennzahl auf knapp 5,1 Mio. € gesunken. Erst nach Ende der größten Investitionsphase des Flughafens in seiner jüngeren Geschichte gelingt für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 wieder ein deutliches Plus beim Cash Flow.
Dies ist trotz eines Rückgangs bei den Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr von 24.554 Starts und Landungen 2005 auf 21.511 im Jahr 2006 sowie einem Anstieg bei den Passagierzahlen 2005-2006 im Vergleich zu den Vorjahren gelungen. Insgesamt wurden 2006 rund 1,88 Millionen Passagiere am Flughafen Salzburg abgefertigt. 2005 lag dieser Wert noch bei rund 1,7 Millionen Menschen. Ein prozentuell noch stärkeres Durchschnittswachstum gab es vergleichsweise zwischen den Jahren 2000 und 2005.
Entscheidend für den erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2006 war auch ein über Auslastungskriterien erreichtes Kosten- und Effizienzverhalten sowie ein leichter Rückgang bei den Mitarbeiter-Vollzeitäquivalenten von 264 (2005) auf 248 (2006).
Fazit: Die Eigenkapitalquote mit 57% ist außergewöhnlich und die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens scheint aus diesem Blickwinkel gesichert.


Dipl.-Ing. Günther AUER
Geschäftsführer
1942 in St. Gilgen geboren, studierte er an der Technischen Universität Wien "Allgemeiner Maschinenbau" und diplomierte 1971. Nach einem Praktikum am Flughafen Nürnberg, wo er als Direktionsassistent tätig war, trat er 1972 am Salzburg Airport als Verkehrsleiter ein. 1980 erhielt er die Prokura und 1981 wurde er zum Geschäftsführer bestellt. Das unter seiner Leitung erstellte Strategiekonzept brachte dem Flughafen wirtschaftlichen Erfolg und gleichzeitig das Vertrauen der Flughafen-Anrainer durch stetige Kommunikation.

Prok. Ing. Roland HERMANN
Verkehr & Marketing, neuer Geschäftsführer der Salzburge Flughafen GmbH per 1. Juli 2007
Roland Hermann wurde 1950 in St. Veit/Kärnten geboren und absolvierte die HTL für Maschinenbau. Von 1973 bis 1975 machte er bei Lufthansa die Ausbildung zum Berufspiloten und startete 1981 am Flughafen Salzburg als Verkehrsleiter. 1990 wurde ihm die Prokura erteilt. Seit 2001 fungiert er auch als Geschäftsführer der Flughafen Handling-Tochtergesellschaft Salzburg Airport Services GmbH. Mit 1. Juli 2007 übernimmt Roland Hermann die Geschäftsführung der Salzburger Flughafen GmbH.

Prok. Mag. Karl Heinz BOHL
Kommerzielles & Finanzen
Geboren 1950 begann Karl Heinz Bohl 1966 seine berufliche Laufbahn im Bankenbereich in Bischofshofen und danach in Salzburg. Nach Absolvierung der Handelsakademie im Abendstudium begann Bohl ebenfalls berufsbegleitend 1974 sein Studium der Betriebswirtschaft  mit Schwerpunkt Marketing und Controlling an der Universität in Linz, das er 1980 abschloss. Im Anschluss daran führte er als Kaufmännischer Leiter Dachstein Deutschland in München. 1984 übernahm er die Kaufmännische Leitung des Salzburg Airport. 1990 wurde ihm die Prokura erteilt. Seit 2000 ist er Geschäftsführer der Carport Parkmanagement GmbH.

Prok. Dipl.-Ing. Rudolf LIPOLD
Betrieb & Technik

Rudolf Lipold wurde 1956 in Wien geboren und erhielt seine Ausbildung zum Diplomingenieur an der Technischen Universität Wien in der Studienrichtung  Bauingenieurwesen / Verkehrswesen. Von 1984 bis 1989 war er luftfahrttechnischer und flughafenbetrieblicher Sachverständiger im Bundesministerium für Verkehr. 1989 trat er am Salzburg Airport als Bereichsleiter Technik ein. 1995 legte er die Ziviltechnikerprüfung ab. 1997 wurde ihm die Prokura erteilt, seit 2000 ist er Geschäftsführer der Carport Parkmanagement GmbH. DI Lipold ist seit 1990 ausgebildeter Berufspilot.


 

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