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BalkenPresse
Resumée Salzburg Aviation Days 2007: Entspannt ein Flugzeug besteigen! [29.03.2007]
Salzburg Aviation Days 2007 Auf Einladung der Privatstiftung Akademie Urstein und des Salzburger Flughafens trafen sich vom 27. bis 28. März 2007 mehr als 70 hochkarätige Experten zu den heuer das zweite Mal abgehaltenen »Salzburg Aviation« Days zum Thema "Grenzenlose Sicherheit".

Die zweiten „Salzburg Aviation Days“ befassten sich mit den beiden Aspekten der "Sicherheit": Safety und Security.
2006 war es um die Low Cost Airlines gegangen, heuer standen Sicherheitsaspekte im Vordergrund.

"Die Sicherheitsmaßnahmen im Luftverkehr werden sicher nicht weniger!", sagte der Moderator der mit viel Engagement geführten Podiumsdiskussion am Dienstag 27.3., Wolfgang Kurth von der Beratungsfirma advolar. Nach Ansicht der Expertenrunde bleibt auch in Zukunft sichergestellt, dass die Passagiere ein Flugzeug entspannt besteigen können.

Brigadier Wolfgang Bachler, der sich mit Krisen- und Sicherheitsmanagement-Systemen im Luftverkehr beschäftigt, streute der Industrie Rosen: "Ihr seid verdammt gut!" Damit meinte er, dass der Luftverkehr immer weniger Ziel von Anschlägen werde, was auf die stringenten Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen sei.

Kritische Worte fanden vor allem Flughafenbetreiber und Airlines: "Es ist schwer, unseren Mitarbeitern, die schon jahrzehntelang rund um die Flugzeuge arbeiten, zu vermitteln, dass sie 20-30 Mal am Tag kontrolliert werden müssen" berichtete ein Roland Etter, Vertreter von Swissport.

Die Luftfahrt in Europa sieht gute Chancen, dass der Staat bei der Terrorismusabwehr einen Teil der jetzt dem Luftverkehr aufgebürdeten Kosten übernimmt. Robert Missen von der Generaldirektion Transport und Energie der Europäischen Kommison berichtete über entsprechende Aktivitäten des EU-Parlaments.

Dr. Peter Malanik von der AUA verdeutlichte am Beispiel des Umsteigeflughafens Wien, wie sich steigende Sicherheitskosten auf Flughäfen negativ auf das Umsteigegeschäft einer Airline auswirken können.

Einig waren sich alle Diskutanten, dass neueste Technologie, die Passagierabfertigung wieder schneller machen könnte. "Manche Staaten schreiben strengere Kontrollen vor, als sie die EU fordert" beschrieb EU-Vertreter Robert Missen die derzeitige Situation. Daher sollte über Erleichterungen für den Luftverkehr aktiv nachgedacht werden.

Am zweiten Tag des Symposiums standen Fragen der Flugsicherung und der Vereinheitlichung der europäischen Luftverkehrskontrolle im Mittelpunkt der Diskussionen. Weniger Kontrollzentren sollen den vor allem in Osteuropa steigenden Luftverkehr effizienter bewältigen.

Hauptverursacher der Steigerungsraten sind nach der Auskunft von Dr. Gerhard Stadler von Eurocontrol die Low-Cost Airlines. Einig ist man sich darüber, dass Flugrouten in Zusammenarbeit aller Länder optimiert werden müssen. Auch sollen dem zivilen Luftraum mehr Gebiete zur Verfügung gestellt werden die zur Zeit zivile Flugverbotszonen sind. Damit würde eine Verringerung der Flugzeiten, eine Verkürzung der Flugstrecken und eine Reduzierung des Treibstoffes erreicht werden. Dies wäre ein großer Schritt zur Verbesserung der globalen Emissionswerte.




 













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