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Verkehrszahlen 2008: Wirtschaftskrise senkt Passagierzahlen am Salzburg Airport

05.02.2009: Einen leichten Rückgang bei den Passagierzahlen verzeichnet der Flughafen Salzburg für das Jahr 2008. Die weltweite Konjunkturkrise hat als eine der ersten Branchen die Flugverkehrswirtschaft voll erfasst.

Daher verzeichnet auch der Salzburg Airport für 2008 einen leichten Rückgang bei Passagieren und Flugbewegungen.

 

Passagiere
Im Jahr 2008 wurden auf dem Salzburg Airport 1.809.601 Passagiere abgefertigt, das entspricht einem Rückgang von -7% im Vergleich zu 2007. Damit liegt der Salzburg Airport im Mittelfeld der europäischen Regionalflughäfen - was die Verluste aufgrund der weltweit angespannten Wirtschaftslage betrifft. Im Linienverkehr sank das Passagieraufkommen um -10,7% auf 1.059.976. Im touristischen Verkehr wurden insgesamt 745.933 Passagiere abgefertigt, das entspricht einem leichten Rückgang von -1,4%. Im Charter-Incoming-Bereich ist hingegen ein moderates Wachstum von +3,6% zu verzeichnen.

 

Flugbewegungen 
Die Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter) sank geringfügig um -2,7% auf 21.330. Die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr ging um -4% auf 14.762 zurück. Im touristischen Verkehr ist ein minimaler Rückgang um -0,9% auf 5.635 zu verzeichnen.

 

Höchstabfluggewicht
Die Erträge aus dem Flugverkehr werden im Wesentlichen durch die Entwicklung der Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW) der gelandeten Luftfahrzeuge bestimmt. Dieses MTOW sank im Berichtsjahr um -9,1% auf 559.025 Tonnen.
 
Mehr Fracht, weniger Post
Im Bereich des Fracht- und Postverkehrs am Salzburg Airport zeichnet sich gegenüber 2007 eine positive Entwicklung ab. Die  umgeschlagene Frachtmenge inklusive LKW-Ersatztransporte stieg um +3% auf 8.135,3 Tonnen. Das Luftfrachtvolumen stieg um +20,3% auf 234,5 Tonnen, die LKW-Ersatztransporte (Trucking) stiegen um +2,6% auf 7.900,9 Tonnen. Die Summe der abgefertigten Luftpost betrug knapp über 0,2 Tonnen.


Statement der Geschäftsführung

"Die Weltwirtschaftslage hat auch Auswirkungen auf den Salzburg Airport. Wir spüren eine Delle, sind aber als Unternehmen keineswegs in einer Krise. Die Geschäfte gehen leicht zurück, aber wir sind als Infrastruktureinrichtung immer noch ein Gewinn für unsere Eigentümer Stadt und Land Salzburg", unterstreicht Geschäftsführer Dir. Roland Hermann. Grund dafür ist die Positionierung des Salzburg Airport: unschlagbar am Einheimischen-Markt, stark im touristischen Incoming-Bereich. Die Linienverbindungen zu den großen europäischen Städten, optimale Anbindungen an die internationalen „Hubs“ und natürlich ein starkes Low-Cost-Netz zu den wichtigsten Tourismusmärkten sind auch 2008 ausschlaggebend. Mittlerweile reicht das Einzugsgebiet für Österreichs wichtigsten Bundesländerflughafen weit nach Bayern und Oberösterreich. Die rasche Abfertigung am Salzburg Airport, dessen freundliche Mitarbeiter und die leichte Erreichbarkeit des Flughafens schätzen alle Passagiere die Salzburg als Abflugort für ihre Geschäfts- oder Urlaubsreise nutzen.
 
Gerade für Geschäftsreisende sind die ganzjährig beflogenen Linien aus Deutschland, Schweiz und England sowie die Drehkreuzflüge nach London, Wien, Frankfurt, Zürich und Palma de Mallorca ein wichtiger Grund von Salzburg aus zu fliegen. Auch die saisonalen Linienverbindungen und Charterflüge rund ums Mittelmeer werden von allen Fluggästen gut angenommen. Über diese Saisonverbindungen kommen auch hundertausende Urlauber nach Salzburg. Das hilft der Wirtschaft – im Land und in der Stadt. "Ähnlich dem Aviation-Ergebnis wird auch die weltweite Konjunktureintrübung Auswirkungen auf den Non-Aviation-Bereich haben. Zwei Faktoren sind für diese Entwicklung bestimmend. Zum einen ist es der mengenmäßige Rückgang im Verkehrsbereich, zum anderen aber noch stärker der schwache Pfund und der damit ausgelöste Kaufkraftverlust bei den englischen Incoming-Passagieren. Aus heutiger Sicht wird das Bilanzergebnis 2008 dennoch über den Planwerten liegen und ein positives, operatives Ergebnis liefern. Der Flughafen Salzburg ist wirtschaftlich hervorragend aufgestellt und die solide Arbeit der letzten Jahre findet sich in der Kapitalstruktur wieder. Sowohl bei Büroflächen und Seminarräumen, als auch mit einem neuen Frachtgebäude wird mit Investitionen im Jahr 2009 antizyklisch gegen den derzeitigen Trend gegengesteuert. Aber auch der Kostenentwicklung wird in den nächsten Monaten besondere Beachtung zu schenken sein. Dabei muss es gelingen alle möglichen und sinnvollen Einsparungseffekte zu lukrieren. Damit bewahrheitet sich in unseren Handlungen die Aussage, die Krise nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance zu sehen," betont Geschäftsführer Karl Heinz Bohl.

Flightinfo