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Oberste Priorität hat die Sicherheit am Salzburger Flughafen – sie ist unteilbar

25.07.2011: Dr. Othmar Raus: Situationsverbesserungen für Anrainer ist neben der Sicherheit im Flugverkehr oberste Priorität

Statement des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Othmar Raus zum Thema Flugrouten

 

Sicherheit steht an erster Stelle
Sicherheit steht an erster Stelle
Oberste Priorität hat die Sicherheit am Salzburger Flughafen – sie ist unteilbar. Gleichzeitig gilt es, stets Verbesserungen für Umwelt und Anrainer zu finden, sagt heute, Montag, Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Othmar Raus zur aktuellen Diskussion rund um die Flugrouten zum Salzburg Airport.

 

Der Flughafen hat kein offizielles Mandat. Wir sind keine Verhandlungspartner, diese sind in Wien und Berlin. Daher sind wir auf den inoffiziellen Verhandlungsgegenstand und die Bewertung dessen angewiesen. Nach diesem inoffiziellen Verhandlungsgegenstand soll ein bereits von der Flugsicherheitsbehörde Austro Control getestetes und satellitengestütztes Süd- An- und Abflugverfahren noch heuer in Kraft treten. Vorausgesetzt, die meteorologischen Rahmenbedingungen stimmen.

 

Die Experten gehen davon aus, dass dieses neue Verfahren von im Schnitt drei bis fünf Flugzeugen am Tag geflogen werden wird. Im Winter werden es sogar weniger sein! Das neue Anflugverfahren stellt keine wesentliche Belastung im Süden dar und entlastet die Umwelt, weil die Flugzeit durch die direkte Anfluglinie bis zu 10 Minuten verkürzt und Treibstoff gespart wird. Das Verfahren würde in den kommenden drei Jahren beobachtet und anschließend evaluiert werden. Ich glaube, dass diese Vorgangsweise objektiv gesehen zumutbar ist und damit den Nordwesten entlasten hilft.

Neben diesem neuen Verfahren gibt es ebenfalls seit zwei Jahren ein veröffentlichtes, instrumentengestütztes Sicht-Südanflugverfahren östlich von Freilassing, entlang der Salzach, über der Stadt aus Richtung Süden auf die Landebahn. Dieses Verfahren erfordert ebenfalls gute Wetterbedingung. Außerdem ist dieses Verfahren den Anrainervertretern in Bayern und Salzburg bestens bekannt, weil es Gegenstand mehrerer Beratungen in der Dialogrunde war.

 

Eine Ausweitung der Flughafenaktivitäten steht in keinem Zusammenhang damit. Die Flugbewegungen hängen stark von Faktoren der Wirtschaftlichkeit, Nachfrage und Wetter ab. Eine internationale Finanz-und/oder Wirtschaftskrise, Naturereignisse wie Vulkane in Island, Unruhen oder Streiks, wo auch immer haben einen weit größeren Einfluss auf die Bewegungen als Wunschvorstellungen von Flughafenverantwortlichen. Unsere Flugbewegungen stagnieren seit mehreren Jahren und dies wird eher die Zukunftsperspektive sein als eine wesentliche Steigerung der Flugbewegungen.

 

Abgesehen davon bemüht sich der Flughafen seit Jahren um qualitative Verbesserungen für Anrainer jenseits und diesseits der Grenze und kann auf viele Erfolge wie z. B. das Landeverbot von lauten Luftfahrzeugen verweisen. Alle diese Maßnahmen haben eine spürbare Lärmreduktion, bei manchen Mess-Stellen bis zu 30%, bewirkt.

 

Dessen ungeachtet verweise ich darauf, dass der Salzburger Flughafen ein wichtiger Bestandteil der Salzburger Infrastruktur ist und viel Nutzen stiftet. Wir bemühen uns zur Stunde vom Verkehrsministerium, für das der Schutz der Bevölkerung Vorrang hat, authentische Informationen über den Stand der Gespräche mit der BRD zu erhalten und werden nach Einlangen dieser mit den Anrainervertretern umgehend eine Dialogrunde abhalten. Wir rechnen damit, dass diese Aussprache Mitte August sein wird.

Flightinfo