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Geschäftsführer Mag. Bohl sieht im neuen Anflugverfahren Entlastung für Anrainer

26.07.2011: Flughafengeschäftsführer Karl Heinz Bohl sieht durch neue Anflugroute Entlastung für Anrainer

Flughafen-Geschäftsführer Mag. Karl Heinz Bohl zur aktuellen Lage:

 

Neue Anflugroute über vorwiegend unbebautem Gebiet
© Salzburger Flughafen Pressestelle
Neue Anflugroute über vorwiegend unbebautem Gebiet
Zur aktuellen Diskussion um Flugrouten und den inoffiziellen Verhandlungsstand zwischen Wien und Berlin stellt das Flughafen-Management fest, dass zum bestehenden Sichtanflug östlich von Freilassing, hoch über der Stadt auf südliche Richtung ein zweiter, neuer Südanflug von der Flugsicherheitsbehörde Austro Control im Auftrag des BMVIT noch heuer verordnet werden soll.

 

Dieses satellitengestützte Verfahren wird nach Schätzungen von Experten von drei bis fümf Flugzeugen pro Tag in Anspruch genommen werden. Das Verfahren wird als RNP – Required Navigation Performance – bezeichnet. Voraussetzungen für die Nutzung dieses neuen Südanflugverfahrens sind technische Einbauten bei den betroffenen Airlines und genaueste Schulungen der Piloten. Letztlich entscheidet immer der Pilot im Sinne der Flugsicherheit und wählt so das Anflugverfahren. Auch das RNP Verfahren auf südliche Richtung setzt gute Wetter- und Windbedingungen voraus.

 

Merkmale des neuen RNP-Anflugverfahrens sind: es wird in großer Höhe, über meist unbewohntes Gebiet und triebwerksreduziert geflogen! Ein markanter Meldepunkt für den Anflug liegt über dem Gemeindegebiet von Abtenau. Das Flugzeug hat hier eine Höhe von rund  3.000 Metern und geht in einen 3,5 Grad Neigungswinkel zum Landeanflug nach Salzburg. Von dort führt die Route am Rande des Salzachtales in einer Höhe von 2.000 Meter - ohne die dicht besiedelten Gemeindegebiete von Golling und Kuchl zu berühren. Danach fliegt das Luftfahrzeug entlang der Tauernautobahn A 10 bis auf Höhe Gewerbegebiet Urstein und geht dort in einer Höhe von rund 1.000 Metern in den Endanflug.

 

Dieses neue Anflugverfahren entlastet den Norden und bringt keine wesentlichen neuen Belastungen für den Süden. Dieses neue Anflugverfahren dient auch der Umwelt, weil Flugzeit gespart und Treibstoff reduziert werden wird.

Flightinfo