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Flughafenmanagement sieht Mensch im Mittelpunkt

28.11.2013: Das Management des Salzburger Flughafens arbeitet seit Jahren an Verbesserungen

Flughafenmanagement sieht Mensch im MittelpunktFlughafenmanagement sieht Mensch im Mittelpunkt
„Lange Jahre hat es gedauert, bis der kleine Regionalflughafen Salzburg zum führenden Bundesländerflughafen mit internationaler Anerkennung wurde. Gemeinsam mit der ganzen Flughafenmannschaft bemühen wir uns täglich, die wirtschaftlichen Interessen der Betriebe und Menschen Salzburgs und Ostbayerns zu berücksichtigen und den Auftrag der Eigentümer des Flughafens zu erfüllen.

Dazu gehört es, das bestehende Streckennetz zu sichern und neue Strecken von und nach Salzburg zu etablieren und das möglichst im Einklang mit den Nachbarschaftsinteressen der direkten Flughafenanrainer und den bestehenden Umweltauflagen die wir zusätzlich mit unserem Umweltmanagementsystem noch verschärft haben. In diesen Bereichen sind wir sind in den letzten Jahren erfolgreich tätig gewesen und konnten gemeinsam mit Anrainervertretern, Behörden und Austro Control viel erreichen,“ so das Flughafenmanagement des Salzburg Airport W. A. Mozart.


Bei den Bemühungen und Verbesserungsaktivitäten, die der Flughafen beschreitet, steht der Mensch im Mittelpunkt, doch die topographische Lage des Flughafens und das Wetter bringen viele Grenzen des Machbaren mit sich. Nichts desto trotz hat das Flughafenmanagement in Salzburg neue Wege beschritten und innerhalb Europas neue Maßstäbe gesetzt. Einzigartig ist das Landeverbot für lautere Kapitel III Luftfahrzeuge seit 26. Oktober 2008. Und übrigens wurde in Salzburg das bestehende Nachtflugverbot, das auch durch den deutsch-österreichischen Staatsvertrag geregelt wird, nie in Frage gestellt.

 

Das ist gerade in Hinblick auf die neuesten Informationen aus Deutschland, wonach die dortige künftige Regierung zu den Nachflügen bei den deutschen Verkehrsflughäfen steht, hervorzuheben. Aber auch das Sonder-Förderprogramm für Lärmschutzfenster mit 1 Mio. Euro kann sich sehen lassen. Bei den Betriebszeiten von 06.00 bis 23.00 Uhr gibt es schon seit 2010 keine Starts nach 23 Uhr, trotz gesetzlicher Abfertigungspflicht.

 

Wichtig sind vor allem die ernsten Bemühungen bei der Entwicklung neuer, lärmmindernder An- und Abflugrouten, die in den letzten Jahren einen neuen GPS-gestützten Sichtanflug hoch über der Stadt Salzburg und Bayern, einen Tauernanflug aus Süden und die ständige Feinjustierung bestehender An- und Abflugrouten mit sich gebracht hat. Untätigkeit kann man das wohl nicht nennen!


Zusammenfassende Verbesserungsmaßnahmen

  • Einrichtung eines Landeverbotes für lautere Kapitel III Luftfahrzeuge das seit 26. Oktober 2008 in Kraft getreten ist. Das erwirkte alleine an Wintersamstagen eine Lärm-Reduktion von 25% bei allen Mess-Stellen rund um den Flughafen.

  • Einrichtung eines Sonder-Förder-Programmes für Lärmschutzfenster in einem finanziellen Umfang von 1 Mio. Euro auf 5 Jahre. Alleine 2012 wurden 32 Objekten mit 140.000 Euro gefördert.

  • Die vom Ministerium offiziell genehmigten Betriebszeiten sind von 06.00 bis 23.00 Uhr: Seit 2010 wurden keine Starts nach 23 Uhr durchgeführt und das trotz gesetzlicher Abfertigungspflicht.

  • Bei der Verteilung von Nord-Süd Anflügen gibt es erste Schritte in Richtung gerechtere Verteilung. Bei kommerziellen Maschinen liegt das aktuelle Verhältnis zwar nach wie vor bei 90:10, jedoch betrachtet man den Gesamtverkehr des Flughafens liegt das Verhältnis bei fast 50:50.

  • Neuregelung Schulungsbetrieb bei Kleinflugzeugen: Durch die Einführung eines Sonn- und Feiertagsverbotes, das im Sommer durch zusätzliche Beschränkungen am Samstag ergänzt wurde, konnten wesentliche Verbesserungen für die Ruhezeiten im Bereich der Platzrunden erzielt werden.

  • Bei den Flugrouten konnte gerade in diesem Jahr der neue GPS gestützte Sichtanflug hoch über der Stadt Salzburg und Bayern von Austro Control verordnet werden. Dieser entlastet sowohl die Stadt Salzburg als auch Bayern. Auch der „Tauernanflug“ aus Süden wurde neu verordnet. Generell wird täglich an Verbesserungen der bestehenden An- und Abflugrouten gearbeitet.
Flightinfo