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Sanierte Flughafenunerführung wird verstärkt

03.12.2015: Die beiden Tunnelröhren der Flughafenunterführung wurden 2014 und 2015 generalsaniert. Die Kosten betrugen 9,4 Mio. Euro. Durch einen massiven LKW-Anfahrtsschaden muss eine bereits sanierte Röhre (stadteinwärts) im Jahr 2016 erneut aufwändig repariert werden.

Wie Sie vielleicht schon den Medienberichten, oder auch den Flugblattaussendungen des Flughafens entnommen haben wurde das zwischen 1959-1960 errichtete Flughafenunterführungsbauwerk in den letzten zwei Jahren einer tiefgreifenden Generalsanierung unterzogen.

 

Das Generalsanierungsprojekt wurde vom Land Salzburg gemeinsam mit der Salzburger Flughafen GmbH durchgeführt und kostete 9,4 Mio. Euro. Der Flughafen musste in der Vergangenheit mehrmals am Bauwerk - speziell im Deckenbereich durch zu hohe LKWs und deren Ladegut - Anfahrtsschäden feststellen. Diese mussten auf Grund von Nichtmeldungen der Verursacher mit hohen Eigenkosten des Flughafens repariert werden. Auf Grund eines massiven LKW-Anfahrtsschadens im vergangenen Jahr in der bereits sanierten Tunnelröhre (stadteinwärts), muss diese im Jahr 2016 nochmals in dreimonatiger Bauzeit aufwändig saniert werden. Die Schadenskosten liegen hier bei einem hohen sechsstelligen Eurobetrag.


Die neuerliche Sanierung ist notwendig geworden, da an der Tunneldecke die zur Tragwerksverstärkung angebrachten Kohlefaserlamellen durch Anfahrschaden auf der ganzen Tunnellänge beschädigt wurden. Während der Bautätigkeiten im Rahmen der Generalsanierung wurde der Entschluss gefasst, Vorkehrungsmaßnahmen zu ergreifen. Künftig werden die Tunnelportale beider Tunnelröhren mit Stahlverstärkungen versehen. Das bedeutet, dass jeder LKW, dessen Höhe 4 Meter überschreitet, künftig „unsanft“ gestoppt wird und ein Schaden am Fahrzeug nicht ausgeschlossen werden kann. Für allfällige Schäden haftet der Verursacher.

 

Trotz der Installation dieser Stahlverstärkungen im Bereich der Tunnelröhre stadtauswärts kam es wiederholt zu Anfahrtsvorfällen mit zu hohen LKWs oder deren Aufbauten, die erhebliche Kosten mit sich zogen und zur Einschränkung des öffentlichen Verkehrs führten. Ist die maximal zulässige Höhe des Fahrzeuges oder dessen Aufbaues überschritten hält die Tunnelportalverstärkung aus Stahlträgern das Fahrzeug auf, damit es im Tunnel zu keinem Schaden kommen kann.

 

Die Salzburger Flughafen GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Folgekosten (bauliche Sanierung des Tunnels, Reinigungskosten, Baustelleneinrichtungskosten, Kosten der Blaulichtorganisationen, Gerichtskosten, etc.) vom Verursacher oder dem LKW-Halter zu tragen sind. 

 

Flightinfo